Rohrbach an der Gölsen

Erstellt am 14. Oktober 2016, 08:02

Neue Pläne für das LebensGut in Rohrbach. Unter dem Motto „Herbst erleben“ stand der Mitmachtag. 2017 soll zusätzliches Angebot für Senioren starten.

Im kreativen Malen versuchte sich Khojista Jadgary, behilflich war ihr Künstlerin Maja Pogačcnik.  |  NOEN, LebensGut Miteinander

Im Rahmen des Sozialfestivals „Tu was, dann tut sich was“ laden vom 1. bis 16. Oktober die Tu-was-Mitmachtage zum gemeinsamen Erleben und Entdecken ein.

Am LebensGut Miteinander in Rohrbach wurden am vergangenen Freitag gleich zwei Angebote durchgeführt. Unter dem Motto „Herbst erleben am LebensGut“ konnten die interessierten Teilnehmer aus einem bunten Programm wählen, das den Bogen von der Waldspielgruppe über kreatives Malen bis zum „Miteinander Gartl’n“ spannte. Stärken konnten sich die Gäste bei afghanischen Köstlichkeiten und selbst gemachten Mehlspeisen.

„Das Konzept für die Tagesbetreuung der älteren Menschen konnte fertiggestellt werden.“

Peter Kramer, LebensGut Miteinander

Am Abend wurde der große Veranstaltungssaal zum Kino. Dort erlebten die rund 50 Gäste die Filmpräsentation „Lebenserinnerungen“. Schüler des Polytechnischen Lehrgangs Hainfeld hatten bei diesem weiteren Sozialfestival-Projekt unter der Leitung von Traudl Wolfschwenger berührende filmische Porträts von lebensbejahenden, alten Menschen aus dem Bezirk gestaltet und erzählten vor Ort über ihre Erfahrungen bei den Interviews sowie beim Kennenlernen. Beim LebensGut Miteinander selbst sind nach einem Jahr fünf Projekte im Gange: die Kindergruppe, das generationenübergreifende Gemeinschaftswohnprojekt, die Praxisgemeinschaft, die Gemüselandwirtschaft sowie das Veranstaltungs- und Kulturzentrum.

Mit dem Ansatz „Menschen aller Generationen sollen sich im Alltag begegnen, in einen Austausch kommen und wieder miteinander reden“ konnte das LebensGut-Team die Tu-was-Jury überzeugen. Umgesetzt wird dies bereits mit der Kindergruppe, deren Motto „Aufwachsen mitten im Leben“ ist. Kinder – ab dem 1. Geburtstag ganztags – und Schulkinder (nachmittags) erforschen mit den beiden Pädagoginnen den „Lernraum Natur“ mit Wald, Pflanzen und Tieren. „Für die Tagesbetreuung für ältere Menschen konnten das inhaltliche und das betriebswirtschaftliche Konzept fertiggestellt werden“, informiert Peter Kramer. Damit seien laut ihm nun die weiteren Schritte für einen Start 2017 möglich.