St. Veit an der Gölsen

Erstellt am 18. Mai 2017, 05:35

von Markus Zauner

Projektstart: 100.000Euro für besseren Hochwasserschutz. Maßnahmenpaket soll die Bewohner in der Siedlung Rosenau zukünftig besser vor Hangwässern schützen.

Die geschäftsführenden Gemeinderäte Kent Filek, Christian Fischer und Gerhard Jun, Vizeortschef Helmut Fischer, Vorarbeiter Josef Grundböck und Bürgermeister Johann Gastegger beim Lokalaugenschein im Leglgraben.  |  NOEN, privat

Die Baumaschinen sind in der Vorwoche aufgefahren. Um die Hochwassersicherheit aufgrund von Hangwässern in der Siedlung Rosenau zu erhöhen, ist die Umlegung eines derzeit in den Polder entwässernden Grabens geplant.

„Der Graben wird zukünftig in den Leglbach außerhalb des Polders münden. Zusätzlich wird bei der Mündung des Leglgrabens in den Polder Rosenau ein händisch zu bedienendes Absperrbauwerk errichtet. Dadurch kann bei Hochwasser der Zulauf des Leglgrabens in den Polder verhindert werden“, schildert geschäftsführender Gemeinderat Gerhard Jun die Details.

Geländeanpassung ist notwendig

Zusätzlich ist eine Geländeanpassung östlich des Polders für die Ableitung von sich sammelnden Regenwässern und Vorlandabflüssen aus der Gölsen beziehungsweise aus dem Leglgraben vorgesehen. Jun: „Die Vorlandwässer werden über Rohrdurchlässe durch den bestehenden Gölsenradweg in die Gölsen geführt. Ein bestehendes Betonrohr wird im Bereich der Gölsenmündung mit einer Rückstauklappe nachgerüstet.“

Insgesamt ist in der Siedlung Rosenau eine Investitionssumme von rund 110.000 Euro budgetiert. In etwa einem Monat sollen die Hochwasserschutzverbesserungen fertig umgesetzt sein.