Rainfeld

Erstellt am 13. Juni 2017, 05:36

von Markus Zauner

Rainfelder „Spuk“ in Mystery-Serie. „Haunted – Seelen ohne Frieden“ berichtete über die Vorgänge um den Tod von Irmi Lenz im Jahr 1998.

Sky du Mont führt durch die Mystery-Serie, die sich nun eines Falls in Rainfeld annahm.  |  TLC, TLC

Übernatürlichen Fällen ist Sky du Mont in der Mystery-Serie „Haunted – Seelen ohne Frieden“ immer freitags um 21.15 Uhr im Fernsehsender TLC auf der Spur.

Mit den Vorfällen rund um den Tod seiner Frau Irmi im Jahr 1998 schaffte es der 70-jährige Rainfelder Anton Lenz in die Serie. Einen Tag lang wurde in der St. Veiter Katastralgemeinde gedreht. Dreizehn Personen, davon drei Darsteller und zehn Crew-Mitglieder, waren angerückt, um den „Spuk“, den Lenz in Rainfeld erlebt hatte, in Wort und Bild zu fassen.

„Ich glaube, dass ein Teil seiner Seele weiter in dem Haus existiert hat“, sagt Anton Lenz.  |  TLC, TLC

Die Ausstrahlung mit dem Titel „Das Haus des Heilers“ erfolgte nun am 9. Juni. Was war genau passiert? Im Jahr 1998 hörten Anton Lenz und seine Gattin Irmi immer wieder kurz nach Mitternacht unheimliche Geräusche am Dachboden ihres Hauses. „Die Schritte klangen, wie wenn ein Mensch mit einem Stock auf einem Holzboden geht. Es war bedrückend. Ich habe mich gefragt, was in dem Haus los ist. Nicht nur ich habe die Schritte wahrgenommen, sondern auch meine Frau. Ich habe mit einem mulmigen Gefühl raufgeschaut, konnte jedoch nichts feststellen“, schildert Anton Lenz.

„Vielmehr sieht Anton Lenz die Erscheinung als behutsame Vorbereitung auf den letzten Weg seiner Frau.“Sky du Mont

Ein Gespräch mit dem damaligen Nachbarn bringt für den Rainfelder Licht ins Dunkel: Im Haus des Ehepaars habe zuvor ein Heiler gelebt, der immer mit einem Stock unterwegs gewesen sei, so die Botschaft an Lenz. „Ich glaube, dass ein Teil seiner Seele weiter in dem Haus existiert hat“, erklärt der 70-Jährige.

Die Schrittgeräusche sieht er heute als Vorbereitung auf den Tod seiner Frau. Diese war im besagten Jahr 1998 plötzlich nachts aufgewacht und hatte verwirrt gemurmelt: „Sie sind da. Sie sind gekommen. Ich soll mit ihnen gehen.“ Sie habe zu ihm gesagt, dass ihr Bruder und die Nachbarin hier seien, um sie zu holen, so Anton Lenz.

Am nächsten Morgen konnte sich Irmi Lenz an nichts mehr erinnern. Ihr Zustand verschlechterte sich rapide, woraufhin ihr Mann den Notruf wählte. Wenig später verstarb Irmi Lenz im Krankenhaus Lilienfeld.

Fazit von Sky du Mont: „Der heute 70-jährige Anton Lenz hat seine Ehefrau in diesem Haus verloren. Die Ursache dieser Tragödie waren mit Sicherheit nicht die mysteriösen Vorkommnisse, vielmehr sieht er die Erscheinung als behutsame Vorbereitung auf den letzten Weg seiner Frau.“