Traisen

Erstellt am 30. August 2016, 05:30

von Gila Wohlmann

Neues Dach: Modernisierung bei GF. Mehr Licht und weniger Lärm durch Arbeiten um zwei Millionen. 350-Tonnen-Kran kam zum Einsatz.

Thomas Moser von der Geschäfts- und Unternehmensentwicklung, Geschäftsführer Bernhard Dichtl und Kernmacherei-Leiter Rudolf Schluder (v. l.) freuen sich über die verbesserten Arbeitsbedingungen.  |  Wohlmann

Die Firma Georg Fischer Fittings hat modernisiert. Mit dem Dachneubau der Kernmachereihalle wurde eines der ältesten Gebäude des Produktionsstandortes in Traisen saniert.

Eine alte Holztramkonstruktion mit Schwarzdeckung wurde durch moderne Materialien ersetzt. „Damit wurde im Inneren der Halle eine Atmosphäre mit guter Lärmdämmung und viel Tageslicht geschaffen“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Dichtl. Nach außen hin wurde eine moderne Fabrikoptik und reduzierte Lärmabstrahlung realisiert.

„Die Herausforderung war, die 1.700 Quadraimeter alte Dachfläche innerhalb von drei Wochen zu erneuern – dies unter verschiedenen Wetterbedingungen und im Bewusstsein, dass teure Anlagen unter der unmittelbaren Baustelle stehen“, so Dichtl.

"Wichtiger Meilenstein zur Modernisierung"

Plangemäß konnte die Produktion in der Kalenderwoche 34 wieder aufgenommen werden, alle Lieferungen an die Kunden wurden in gewohnter Weise sichergestellt. „Dieses schwierige Unterfangen war nur möglich, indem alle Beteiligten und Mitarbeiter sowie externe Firmen professionell und engagiert zusammenarbeiteten“, sagt Dichtl.

Die Planung erfolgte mit Unterstützung der Firma Schneider Consult, die Umsetzung wurde durch das Bauunternehmen Porr sowie zwölf weitere Subunternehmer realisiert. „Mit diesem Projekt, welches rund zwei Millionen Euro kostete, wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Modernisierung des Standortes in Traisen geschafft“, betont Dichtl.

Zum Einsatz kam auch die Firma Trost, die für dieses Unterfangen mit ihren stärksten Kränen anrücken musste. „Wir sind sehr stolz, dass wir direkt vor unseren Haustüren unsere Stärke unter Beweis stellen können. Der 350-Tonnen-Kran bediente eine Hallenteilerneuerung, bei der bestehende alte Dachelemente entfernt und neue Dachelemente eingehoben werden mussten“, erklärt Geschäftsführer Johann Trost.

Die Elemente hatten ein Gewicht von rund 18 Tonnen und mussten auf rund 35 Meter Ausladung verhoben werden. Zwei weitere Autokräne kamen auch zum Einsatz.