Erstellt am 11. Dezember 2015, 06:03

von Gila Wohlmann

Suppe gegen Gewalt. Um auf Situation von unterdrückten und geschlagenen Frauen aufmerksam zu machen, gab es einen Brunch im Volksheim.

Suppenkochen, genießen und Gutes tun: Fleißig bei der Zubereitung für 150 Gäste waren Daniela Wallner-Bacher, Annemarie Mitterlehner, Pascal Prommer, Heidemarie Edelmaier, Wolfgang Schädl, Karin Brunner, Monika Feichtinger und Monika Thumpser (von links).  |  NOEN, Wohlmann

"Ziel war es, auf das Recht der Frauen auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam zu machen“, manifestiert SPÖ-Frauenvorsitzende Monika Feichtinger.

Gemeinsam mit ihren SPÖ-Kolleginnen lud sie am Samstag ins Volksheim zum karitativen Suppenbrunch. Dieser Suppenbrunch fand anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt“ statt.

Dies ist eine internationale Kampagne, die jedes Jahr vom 25. November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen) bis 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) stattfindet. Der Reinerlös aus dem Suppenverkauf in der Höhe von 800 Euro kommt dem „Haus der Frau“ in St. Pölten zugute.

"Einrichtung ist einfach wichtig"

„Gerade solche Institutionen brauchen finanzielle Unterstützung“, sagt Feichtinger. In dieser Einrichtung werden von Gewalt betroffene Frauen von fachlich qualifizierten Frauen in ihrem Entscheidungs- und Selbstfindungsprozess unterstützt, beraten und begleitet. Ihnen wird dabei geholfen, eine vom Lebenspartner unabhängige selbstbestimmte Existenz aufzubauen, ohne ihnen die Eigenverantwortung abzunehmen.

„Diese Einrichtung ist einfach wichtig, da Frauen hier Schutz, Beratung und Ansprache finden“, betont Feichtinger.