Erstellt am 12. November 2015, 14:13

von Astrid Krizanic-Fallmann

"Treff bei Emmaus". Zu den prämierten "Tu-was"-Projekten gehört auch die Veranstaltungsreihe zum besseren Kennenlernen der Gemeinschaft.

 |  NOEN, Astrid Krizanic-Fallmann

"Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung", sagt Emmaus-Geschäftsführer Siegfried Tischhart, „sie ist für uns eine Bestätigung für die bisher geleistete Arbeit in der Tavern.“

13 Vorhaben wurden von der Jury des Sozialfestivals „Tu was, dann tut sich was!“ prämiert. Zu den sieben Projekten aus den heimischen Gefilden gehört auch „Heilende Begegnung bei Emmaus Lilienfeld“. Eingereicht wurde dieses von den Vorstandsmitgliedern Erich Lux, Gerald Danner und Gernot Löcker sowie Geschäftsführer Tischhart.

Neu sind Sanierbetrieb und Boden-Herstellung 

Sich Zeit nehmen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: In einer von „Tu was“ geförderten Veranstaltungsreihe lädt Emmaus alle Interessierten ein.

Geplant sind 2016 eine Reihe von organisierten Treffen, bei denen sich Bewohner und Besucher bei einfacher Verköstigung kennenlernen und austauschen. Dadurch soll die Bekanntheit in der Region gesteigert werden. „Mit den Veranstaltungen, die wir nächstes Jahr machen dürfen, haben wir die Möglichkeit, wieder mehr Menschen zu erreichen und für unser Projekt zu begeistern“, ist Tischhart guter Dinge.

In diesem hat sich in letzter Zeit einiges getan. So ist das Familienhaus bald fertig. „Es werden schon die Möbel aufgestellt, der Einzug der Familien soll bald vonstatten gehen“, berichtet der Emmaus-Geschäftsführer, „wir danken allen, die uns beim Bau unterstützt haben.“ Paten, die Geld für die Betreuung der Sprösslinge vom Kindergarten- bis Volksschulalter beisteuern wollen, sind jedoch weiterhin gesucht.

Da der laufende Betrieb unsubventioniert ist, stehen nunmehr zwei neue Leistungen zur Verfügung, um auf die wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren. Einerseits wird ein qualitativ hochwertiger Holzfußboden produziert, der in der hauseigenen Tischlerei nur mit Grundmaschinen hergestellt wird, andererseits erledigt jetzt Emmaus kleine Wohnungssanierungen wie etwa Zimmerausmalen. „Mit den zwei Angeboten wollen wir eventuelle Flauten in den anderen Betrieben ausgleichen“, so Tischhart.