Erstellt am 10. März 2016, 12:34

von Gila Wohlmann

"Unnötig wie Kropf". Auf NÖN online entfachten zur Umfrage über die Sinnhaftigkeit der B-18-Ampeln heiße Pro- und Contra-Diskussionen.

Traisen: Viele Siedlungsbewohner wollen hier eine Ampel. Ein anderes Bild zeigt aber das Online-Ergebnis.  |  NOEN, Wohlmann

Die Ampel an der B 18 in Ob der Kirche und die geplante an der Einfahrt in die Traisner Siedlung sorgen weiter für Diskussionsstoff. Zur Erinnerung: FP-Nationalratsabgeordneter Christian Hafenecker und der Hainfelder FP-Gemeinderat Peter Terzer kritisierten beide Ampeln, da diese den Verkehrsfluss weiter verzögern und keine besondere Unfallhäufung in diesen Bereichen Lichtsignalanlagen rechtfertigen würden.

Die NÖN-Online-Umfrage der Vorwoche über die Sinnhaftigkeit dieser beiden Lichtsignalanlagen brachte sehr unterschiedliche Auffassungen der Leser. Die Mehrheit (55 Prozent) sieht in beiden Ampeln „keine Berechtigung“. 26 Prozent der NÖN-Voter hingegen meinen, dass „beide Ampeln durchaus Sinn machen.“ 14 Prozent begrüßen nur die Ampel in Ob der Kirche, weit abgeschlagen mit nur fünf Prozent liegen die reinen Befürworter der geplanten Ampel in Traisen. Auch im NÖN-Online-Forum wurde heiß debattiert. „Was soll ein St. Pöltner sagen, der nach Traisen pendelt und auf dieser Strecke geschlagene 28 Ampeln überfahren muss? Das stimmt schon, man verliert durch Ampeln eine Menge Zeit“, meint ein Leser zum Ampel-Wildwuchs.

„Das ist absoluter Humbug! Ich habe an der Ampel noch nie länger als 60 Sekunden warten müssen und befahre die Strecke mindestens zwei Mal täglich“, kann ein weiterer Leser die Kritik Peter Terzers an der Hainfelder Ampel nicht nachvollziehen. „Unnötig wie einen Kropf“ empfindet ein anderer beide Ampeln.

Eine weitere positive Stimme: „Wenn ich aus Rohrbach kommend mit Anhänger auf die B 18 einbiege, muss ich nicht mehr überlegen, ob ich dabei jemand behindere oder nicht. Danke für die Ampel in Ob der Kirche. Ich kann die Traisner verstehen, die auf die B 18 einbiegen wollen.“