Erstellt am 12. April 2016, 05:14

von Markus Zauner

Unterschriften für mehr Schutz. SPÖ macht nach Unfall für Optimierung im Bereich "Am Teich" mobil, Seitenhieb der ÖVP.

SPÖ-Ortsvorsitzender Christian Fischer und sein Stellvertreter Anton Reischer (v. l.) beim Lokalaugenschein.  |  NOEN, zVg

Der spektakuläre Unfall vom 2. April "ein BMW-Fahrer war in Wiesenfeld mit überhöhter Geschwindigkeit gegen ein Brückengeländer gekracht " ruft die Sozialdemokraten auf den Plan. „Aufgrund dieses Verkehrsunfalles auf Höhe der Werksbachbrücke fordert die SPÖ St. Veit an der Gölsen einen Lokalaugenschein der zuständigen Behörde, um verkehrsberuhigende Maßnahmen einzuleiten“, erklärt der rote Gemeindeparteiobmann Christian Fischer. Um die 50 Unterschriften wurden nach Angaben Fischers bis Redaktionsschluss dieser NÖN-Ausgabe bereits für das Ansinnen der SPÖ gesammelt.

Unterschriften wurden gesammelt

Die Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld stellt den gewünschten Lokalaugenschein in Aussicht. „Wenn es Bedenken seitens der Bevölkerung gibt, die an uns herangetragen werden, gehen wir dem nach“, bestätigt Bezirkshauptmann-Stellvertreter Andreas Grießler.

ÖVP-Gemeindeparteichefin Christine Lechner hat für die SPÖ indes einen Seitenhieb parat: „Mit positiver Verwunderung darf ich in St. Veit eine Sensibilisierung der Mehrheitsfraktion beim Thema Verkehrssicherheit wahrnehmen. Nicht nur, dass die Anträge in der letzten Gemeinderatssitzung von VP und FP zu diesen Themen bearbeitet werden, nein: Auch die Verkehrssicherheit im Bereich ,Am Teich‘ wird jetzt ernst genommen.“

„Sicherheitsthemen tragen kein parteipolitisches Mascherl, daher kommentiere ich Kollegin Lechners Verwunderung nicht.“ SP-Parteichef Christian Fischer

Lechners süffisantes Fazit: „Nun ja – besser wir gehen das Thema jetzt an, als nie. Natürlich werden wir, die VP St. Veit, eine Aktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich unterstützen, da diese ja für uns seit geraumer Zeit ein wichtiges Thema in unserer Gemeindearbeit ist.“ Der lapidare Konter von SPÖ-Gemeindeparteiobmann Christian Fischer dazu: „Sicherheitsthemen tragen kein parteipolitisches Mascherl, daher kommentiere ich Kollegin Lechners Verwunderung nicht.“