Erstellt am 21. Oktober 2015, 17:47

von Gila Wohlmann

Veith neu an der ASBÖ-Spitze. Brantner verabschiedet sich aus der Führungsposition. Team leistete 9.100 Stunden.

Der neue St. Veiter ASBÖ-Vorstand steht fest und hofft auf viele neue Freiwillige, die sich gerne für die St. Veiter Rettung engagieren wollen. Im Bild, von links: Martin Ramsauer, August Hollerer, Bürgermeister Johann Gastegger, Werner Griessler, Claudia Veith, Erich Schachner, Vizeortschef Helmut Fischer, Thomas Veith, Sandra Haiderer, Wolfgang Bugl, geschäftsführende Gemeinderätin Christine Lechner, Richard Friewald, Alois Birkner, geschäftsführender Gemeinderat Christian Fischer und Helmut Koberwein.Wohlmann  |  NOEN

"Ich hoffe, frischen Wind in den Dienstbetrieb zu bringen", sagt Claudia Veith.Sie ist seit der ASBÖ-Neuwahl am Sonntag die neue Obfrau der St. Veiter Rettung und folgt auf Rudolf Brantner, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist. „Ich bin seit zehn Jahren Stellvertreterin und denke, dass ich dieser neuen Aufgabe gewachsen bin“, ist Veith überzeugt und betont: „Außerdem habe ich mit Erich Schachner einen voll motivierten Stellvertreter zur Seite.“

Für 2016 hat der ASBÖ schon große Pläne. So sind ein Dienststellenumbau und der Ankauf eines neuen Krankentransportwagens geplant.

Bei der Sitzung blickte die ASBÖ-Truppe auch auf ein einsatzreiches Jahr zurück: 416 Rettungseinsätze, rund 3.700 Krankentransporte, 112.000 gefahrene Kilometer und 9.100 freiwillige Dienststunden. „Würde man jede Stunde mit 20 Euro vergüten, wären das Kosten von 182.000 Euro“, rechnet die Neo-Obfrau vor.

„Es wird schwieriger, Freiwillige zu finden“

Was Veith bedauert: „Es wird leider immer schwerer, motivierte Menschen zu finden, die bereit sind, ihre Freizeit zu ,opfern‘, um im Rettungsdienst zu arbeiten.“ Bürgermeister Johann Gastegger lobt das St. Veiter Rettungs-Team: „Ich danke dem ASBÖ-Team für die 9.100 unermüdlichen Einsatzstunden für unsere Bevölkerung, insbesondere Rudolf Brantner.“