Erstellt am 16. Juni 2016, 15:35

von Astrid Krizanic-Fallmann

Verbundenheit zur Region als Anliegen. Museum erhält Verkaufspreis-Teil eines original Lodenjankers. Diesen tragen drei Generationen der Familie Zefferer.

 |  NOEN, foto-kuss@aon.at

Das Heimathaus Mariazell dokumentiert die ereignisreiche Geschichte des Wallfahrtsortes in zahlreichen Schauräumen, welche sich über fünf Etagen verteilen. Die Verbundenheit zur Region und Pflege der Kultur ist auch dem 1949 gegründeten Bauunternehmen Hölblinger und Zefferer ein Anliegen. Gemeinsam mit dem Mitterbacher Vizebürgermeister Hans-Peter Zefferer entstand die Idee für den Mariazeller Lodenjanker. Das Original ist im Jagdmuseum des Heimathauses ausgestellt.

„Das zweckmäßige Kleidungsstück ist dem legendären Krupp- Janker nachempfunden und aus edlen Materialien geschneidert“, schildert Heimathaus-Obmann Andreas Schweighofer. Für die qualitative, zeitgemäße Umsetzung zeichnete Gabi Arzberger verantwortlich. Unterstrichen wird die Exklusivität durch händische Beschriftung der eingenähten Holzetikette mit dem Namen des Eigentümers und der Eintragung in eine Chronik. Gleich bei der Präsentation letzten Oktober griffen Baumeister Hans-Peter Zefferer und Bautechniker Peter Zefferer begeistert zu. Mit dem Erwerb des 50. Mariazeller Lodenjankers folgte nun Seniorchef Otmar Zefferer als Dritter in der Familie.

Exklusiv in Mariazell erhältlich

Erhältlich ist die neue Jacke ausschließlich im Kaufhaus Caj. Arzberger in Mariazell. Vom Verkaufspreis werden 150 Euro an das Mariazeller Heimathaus gespendet. Dieses kann bis 30. September jeweils Dienstag, Donnerstag und Freitag um 10 Uhr, Mittwoch um 14 Uhr sowie nach Vereinbarung im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Pilgern, Brauchtum, aussterbendes Handwerk, Alm- und Holzwirtschaft, Exponate des ehemaligen „k. u. k. Eisengusswerkes bei Mariazell“ und der Mariazellerbahn sowie Historisches aus der Fotografie werden den Besuchern näher gebracht.

Ende 2015 fertig gestellt wurde indes der wegen Platzmangels angeschlossene Geschichtsspeicher. „Archiv und Büro werden gerade eingeräumt“, sagt Obmann Schweighofer. Eine Bausteinaktion dient zur Unterstützung dieses Vorhabens.