Erstellt am 01. Dezember 2015, 05:33

von Markus Zauner

Verdienst: Bezirk büßt einen Platz ein. Lilienfeld rangiert im Bezirksvergleich mit einem Brutto-Medianeinkommen von 2.079 Euro auf Rang sieben.

 |  NOEN, Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Das Positive der druckfrischen Einkommensanalyse der Arbeiterkammer (AK) für 2014: Das Medianeinkommen in Lilienfeld lag mit 2.079 Euro brutto um 3,2 Prozent über dem niederösterreichischen Einkommensniveau. Das Negative: Gegenüber 2013 stehen reale Einkommensverluste von 0,11 Prozent zu Buche.

Lilienfeld auf Rang sieben

Lilienfeld rangiert damit im Bezirksvergleich hinter Amstetten (2.207 Euro), Waidhofen/Ybbs (2.156 Euro), St. Pölten Stadt (2.121 Euro), Scheibbs (2.110 Euro), Gmünd (2.103 Euro) und Wien-Umgebung (2.085 Euro) auf Rang sieben. Das bedeutet gegenüber der Erhebung für das Jahr 2013 zwar eine Verschlechterung um einen Rang, aber noch immer einen Platz im oberen Drittel.

Hauptverantwortlich für das gute Lohnniveau in heimischen Gefilden sind laut AK-Bezirksstellenleiter Burkhard Eberl die „vielen und gut bezahlten Industriearbeitsplätze dank der starken Gewerkschaften“. Der Wermutstropfen aus Sicht Eberls: „Die Frauen im Handel verdienen nach wie vor viel weniger als in anderen Branchen und sind großteils nur teilzeitbeschäftigt.“

Besonders auffallend an der AK-Einkommensanalyse: Der Bezirk weist im Niederösterreichvergleich die zweitniedrigste Einkommensdifferenz zwischen den Geschlechtern aus. Der Grund liegt für Eberl auf der Hand: „Die gut bezahlten Frauenarbeitsplätze in der Industrie.“

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