Erstellt am 27. November 2015, 04:33

von Gila Wohlmann

Verordnung auf Volksheimplatz in Kraft. Bodenmarkierungen und Halteverbote sind nun behördlich in Kraft. Polizei darf nun Übertretungen exekutieren.

Bürgermeister Herbert Thumpser und Vize Karl Slama (von links) weisen auf die geltenden Bodenmarkierungen hin. Fotos: privat  |  NOEN, privat

„Wir wollen niemanden strafen, aber auch für einen relativ verkehrsfreien Volksheimplatz sorgen“, betont Vizebürgermeister Karl Slama vorweg.

Neue Parkordnung war nicht allen klar

Zur Erinnerung: Mit der Neugestaltung des Traisner Volksheimplatzes wurden Parkplätze neben dem Drachenplatz und hinter dem Volksheim geschaffen, damit sich der Volksheimplatz zum gemütlichen Treffpunkt im Ort gestaltet und sich hier alle Generationen wohlfühlen und sicher bewegen können.

Lediglich ein paar Parkflächen für Anrainer, Ladezonen für die Post sowie Haltezonen für Einsatz- und Behindertenfahrzeuge stehen zur Verfügung.

Die neue Parkordnung war aber nicht allen klar, so parkten immer wieder entlang der dortigen Blumenkästen oder eben auf den für Spezialfahrzeuge gekennzeichneten Flächen Autos – die NÖN berichtete:



„Bislang war dies ein Graubereich, jetzt gibt es aber eine behördliche Verordnung“, so Slama. Er betont: „Auch wenn diese Zonen am Boden gekennzeichnet sind, gelten diese laut OGH-Urteil genau so wie aufgestellte Tafeln. Die Polizei darf daher hier jetzt strafen.“

Die Gemeinde überlegt aber, sozusagen als zusätzlicher Bürgerservice, auch noch aufgestellte Tafeln zu errichten. Diese bedürfen aber wieder einer Sonderverordnung.