Erstellt am 06. Dezember 2015, 06:53

Weg ist fertig gestaltet. Stück für Stück hat Anton Kolar in Kleinzell einen sehenswerten Wanderweg mit christlichem Gedankengut verschönert.

Anton Kolar hat am Kirchensteig eine Vielzahl von ihm errichtete und renovierte Kreuze mit christlichen Figuren aufgebaut.  |  NOEN, zVg

Gerade zur Adventzeit ist der Kirchensteig ein lohnendes Ziel für eine kurze Wanderung und einige Minuten besinnlicher Einkehr. Den seit langem bestehenden Weg, der vom Friedhof und der Kirche durch den Wald bis hin zum Schneiderbach verläuft und von der Bevölkerung sehr gerne für einen Spaziergang benützt wird, hat Anton Kolar in den letzten Jahren Stück für Stück in Angriff genommen. Nach der Sanierung und dem mühsamen Auftragen von feinem Schotter ist dieser jetzt auch für Familien mit Kinderwagen befahrbar.

Viel Liebe zum Detail

Entlang des gesamten Weges hat der rüstige Pensionist nicht nur eine Vielzahl an Blumen, Sträuchern und heimischen Bäumen gepflanzt und somit die ganze Strecke in ein während des Sommers buntes Blütenmeer verzaubert. Der Kleinzeller Jäger und Naturliebhaber hat darüber hinaus mit kleinen Figuren, Kreuzen, Grotten oder Andachtsstellen eine Vielzahl an Stationen aufgebaut, die den Namen Kirchensteig mittlerweile gerecht werden lassen.

„Hier kann man wirklich in der Ruhe des Waldes innehalten und seine Gedanken auch dem religiösen und christlichen Leben widmen“, regt Anton Kolar an, dem dies als praktizierender Christ ein großes Anliegen ist.

Besonders gern begangen wird diese Miniaturwelt mit religiösen, christlichen Elementen von den Kindern des Kindergartens oder der Volksschule sowie von jungen Familien, die hier den Sprösslingen sehr anschaulich das christliche Gedankengut vorstellen können.

„Eine wirklich wunderbare Gestaltung eines beliebten Wandersteiges in unserer Gemeinde, die hier von Anton Kolar mit ausgesprochen viel Mühe und Aufwand geschaffen wurde“, lobt Bürgermeister Reinhard Hagen die Freizeitaktivitäten seines Mitbürgers. „Für so viel vorbildliches und uneigennütziges Engagement muss man sich im Namen der Gemeinde sehr herzlich bedanken“, meint Hagen weiter. Dem fleißigen Kleinzeller wird wohl als Anerkennung eine kleine Belohnung seitens der Gemeinde ins Haus stehen, so Hagen.