Erstellt am 26. März 2016, 10:45

von Gila Wohlmann

Wieder Giftattacke? Hundebesitzerin warnt!. Blut im ganzen Körper hatte Jagdhündin. Die Ursache war vermutlich Rattengift. Wie das Tier dazu kam, ist unklar.

Anna-Lena Kogler und ihr Großvater Erich Schwarting sind entsetzt, dass jemand ihre Hündin »Lina« vergiften wollte.  |  NOEN, Foto: Wohlmann
„Plötzlich fraß Lina nicht mehr“, sagt Anna-Lena Kogler. Seit Mittwoch verbringt die Wiesenfelderin mit ihrer zweijährigen bayerischen Gebirgsschweißhündin laufend in der St. Pöltner Tierklinik. Was anfänglich als Magenverstimmung anmutete, entpuppte sich als gefährliche Vergiftung.

„Sie hatte Blutungen im ganzen Körper; ihr mussten Drainagen gesetzt werden. Ihr Zustand war wirklich lebensbedrohlich“, ist die Studentin entsetzt. In der Tierklinik geht man von Rattengift als Ursache aus. Dessen Wirkung zeigt sich schleichend, was den täglich schlechter werden Zustand von Lina erklären würde.

Mehrere hundert Euro Tierarztkosten

„Ich weiß nicht, ob jemand einen Köder in den Garten geschmissen, oder ob sie es beim Gassigehen aufgenommen hat. Wir waren nur in Wiesenfeld im Raum Marterlweg unterwegs“, erzählt sie. Am Samstag wendete sie sich exklusiv an die NÖN, mit der Bitte möglichst viele Tierhalter zu warnen. Ihre Tierarztkosten belaufen sich bis jetzt auf mehrere hundert Euro.

Zur Erinnerung: Auch in Hainfeld wurde die Hündin von Martina Zöchling vergiftet und in Kleinzell war ein Giftköder auf der Terrasse von Natascha Bachner ausgelegt. Beim Giftköder in Hainfeld handelte es sich aber nicht um Rattengift, sondern um Carbofuran.