Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:53

von Nadja Straubinger

"Wir sind sehr zufrieden". Handel im Bezirk Lilienfeld berichtet von gutem Weihnachtsgeschäft. Gutscheine sind besonders beliebt. Trotz Schneemangels Interesse an Bekleidung für Skitouren und Bergsport.

 |  NOEN, bilderbox.com/Erwin Wodicka (www.bilderbox.com)

Zu Weihnachten gehören auch Geschenke. Im Bezirk Lilienfeld zieht der Handel positive Bilanz über das heurige Weihnachtsgeschäft.

„Wir sind sehr zufrieden. Wir haben wieder einen großen Zulauf“, berichtet Luise-Marie Nutz von der Papier- und Geschenkewelt in Türnitz. Ihre Kunden schätzen es, dass „wir individuell auf die persönlichen Wünsche eingehen“. Besonders beliebt gewesen seien kleine Geschenke, der Trend gehe zu Badegeschenksets, Spielen und Büchern. Kleine Geschenke in Form von Gutscheinen werden auch in der Trafik von Werner Hofbauer in Hohenberg gerne gekauft. „Wir können uns nicht beschweren. Die Leute kaufen heuer gerne Gutscheine, beispielsweise für Thermen, und Veranstaltungskarten.“

"Weihnachtsgeschäft ist in Hainfeld ganz gut gelaufen"

Vom Verein „Wir Hainfelder“ bilanziert der Leiter der Wirtschaftsgruppe Michael Thür, er ist auch Inhaber von M.T. mode&trends: „Das Weihnachtsgeschäft ist in Hainfeld ganz gut gelaufen, besser als im Vorjahr. Ich bin sehr zufrieden.“ Der Internethandel werde aber immer stärker. „Davon haben die Leute aber auf Dauer auch nichts, wenn die Geschäfte und die Arbeitsplätze weniger werden“, erklärt Thür. Besonders gut sei heuer die Weihnachtsverlosung mit der Hainfeld-Card angekommen. „Wir hatten über 4.000 Teilnehmer“, so Thür zufrieden. Beliebte Geschenke bei ihm waren Modeartikel und auch Gutscheine.

„Gutscheine liegen im Trend. Wir haben noch nie so viele verkauft“, bestätigt auch Thomas Schweiger von Sport Schweiger in Hainfeld. Trotz Schneemangels habe es auch ein Plus bei den Sparten Skitouren und im Bergsport gegeben.

„Gutscheine liegen im Trend"

Im Modehaus Haselmayer in Lilienfeld merkt man ebenfalls die warme Witterung. „Besonders beliebt waren Jacken aus Leichtdaune, auch gemusterte oder einfärbige Figur umspielende Kleider aus Jersey, Ponchos und Strickwaren“, berichtet Brigitte Haselmayer. Auch ausgefallene Accessoires wie Mützen mit Strasssteinen und große Tücher seien beliebt gewesen.

„Ich habe noch nie so viele Schneerosen verkauft“, ist Cordula Mitterbacher vom „Blumenzauber“ in Traisen überrascht, hat aber eine Erklärung dafür: „Die sind dieses Jahr besonders schön und haben viele Blüten, weil es so warm ist.“ Gekauft wurden bei ihr ebenfalls bereits Frühlingsblumen und Amaryllis.