Erstellt am 02. Dezember 2015, 12:53

von Astrid Krizanic-Fallmann

Zwei-Hauben-Lokal in neuem Glanz. Restaurant "Lurgbauer"ist nach Umbau wieder geöffnet. Im Gault Millau 2015 wurde es als Aufsteiger bewertet.

Planer Markus Spitzbart (Mitte) beriet beim Umbau des Lokals die Gastronomen Karin und Max Leodolter.  |  NOEN, zVg

Für kulinarische Qualität bürgt der Vorzeigebetrieb von Familie Leodolter, die doppelten Anlass zur Freude hat. Ihr Restaurant „Lurgbauer“ in St. Sebastian zählt im aktuellen Gault Millau 2015 zu den Aufsteigern. Die Bewertung mit 15 Punkten bedeutet die zweite Haube.

„Meine Mutter hat 1997 die erste Haube erkocht und diese haben wir seitdem behalten. Die zweite Haube kam jetzt sehr unerwartet“, sagt Max Leodolter. 2011 hat er das Lokal als Küchenchef übernommen. Dieses ist bei Gourmets aufgrund seiner Spezialitäten rund um das hauseigene schwarze Aberdeen-Angus-Rind aus Biohaltung sehr bekannt. Die Gerichte auf der Speisekarte sind eine Mischung aus traditioneller und moderner Linie. „Wir ändern unsere Einstellung nicht, machen das, was wir immer gemacht haben“, verspürt Max Leodolter keinen Druck wegen der Auszeichnung.

Umbau brachte viele Neuerungen

Nach dem Umbau ist auch wieder geöffnet. Der Restaurant- und Küchenbereich wurde modernisiert. Die ehemalige Terrasse wurde überdacht und mit großen, aufschiebbaren Glasportalen ausgestattet, die einen Blick in die Natur des Lurgtales ermöglichen. Die Ideenfindung sowie Planung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma Spitzbart & Partners sowie Architekt Rüdiger Fritz. Trotz größerem Platzangebot sind Tischreservierungen jedoch weiterhin erforderlich.

„Meine Mutter hat 1997 die erste Haube erkocht. Die zweite Haube kam jetzt sehr unerwartet.“Max Leodolter, Hauben-Gastronom

Ihre Anerkennung drückten der Mariazeller Vizebürgermeister Michael Wallmann, Mitterbachs Bürgermeister Alfred Hinterecker und Tourismusobmann Georg Rippel bei der Eröffnungsfeier aus. Es wäre nicht selbstverständlich, dass die nächste Generation den elterlichen Betrieb weiterführen wolle. Max Leodolter und seine Frau Karin sowie sein Bruder Sepp hätten zum Glück für die Region Mariazellerland diesen Weg eingeschlagen, so das Lob.