VON HERMANN KNAPP
AMSTETTEN / Bis August soll die Ampelkreuzung in Allersdorf von einem Kreisverkehr abgelöst werden. „Damit wird ein verkehrstechnisches Nadelöhr entschärft. Vor allem zu den Stoßzeiten kommt es vor der Ampel zu Staus auf der Ybbsbrücke, die teilweise in den großen Kreisverkehr hineinreichen und damit auch die Flüssigkeit des Verkehrs auf der Entlastungsstraße beeinträchtigen. Das ist ein großes Problem“, sagt SP-Verkehrssprecher Johann Waser.
Rund 17.000 Fahrzeuge passieren derzeit (beide Fahrtrichtungen zusammengerechnet) täglich die Ampel in Allersdorf. Vor Kurzem wurde das Projekt den Anrainern präsentiert. Der Kreisverkehr kann ausschließlich auf Landesgrund errichtet werden. Die bestehenden Parkbuchten vor der Trafik und bei der Raiffeisenbank bleiben bestehen.
Für die Fußgänger wird sich die derzeitige Situation noch verbessern, weil am Beginn jeder in den Kreisverkehr einmündenden Straße ein Schutzweg angelegt wird - also auch auf Seite der Ybbsbrücke.
Gebaut wird der Kreisverkehr vom Land, die Stadt muss sich nur an Maßnahmen in der Grillparzerstraße beteiligen, die ja eine Gemeindestraße ist.
„Mit dem Projekt geht auch ein lang gehegter Wunsch der Sozialdemokratie der Stadt Amstetten in Erfüllung. Durch diese Maßnahme wird der Verkehr in diesem Bereich künftig deutlich flüssiger laufen“, freuen sich auch Bürgermeisterin Ursula Puchebner und Vizebürgermeister Michael Wiesner.







(