Die Frau befindet sich seit Ende August 2011 in der Justizanstalt Krems in Haft. Die nur zum Teil geständige Beschuldigte ist nach Angaben der Sicherheitsdirektion vom Montag wegen Vermögensdelikten einschlägig vorbestraft und rechtskräftig verurteilt.
Die 47-Jährige soll vorgetäuscht haben, Geld für die Anzahlung einer Wohnung bzw. zum Erwerb eines Kaffeehauses zu benötigen und so verschiedenen Opfern größere Bargeldsummen herausgelockt haben. Als Sicherheit gab sie an, in absehbarer Zeit eine Lebensversicherung ihres verstorbenen Ehemannes zu erhalten, die den Ermittlern zufolge jedoch "zu keiner Zeit existent war". Als Tatzeitraum gilt 2003 bis August 2011. Mit dem Geld soll die Beschuldigte einerseits ihren Lebensunterhalt und andererseits ihre Spielsucht finanziert haben.
Im Zuge der Ermittlungen wurden zwei weitere Frauen zur Anzeige gebracht. Eine 21-Jährige soll mit der 47-Jährigen durch zwei Betrugshandlungen und einen versuchten Diebstahl 2.100 Euro Schaden verursacht haben, eine 44-Jährige ebenfalls im gemeinsamen Zusammenwirken durch eine Betrugshandlung 4.000 Euro.







