Endlich ist er weg. Robert Fekete wechselt leihweise eine Etage nach unten in die Wiener Stadtliga zum SC Ostbahn XI. Dort gehört er auch hin. Mit gerade mal neun Toren aus 15 Spielen für einen Aufsteiger ist ihm die Regionalliga deutlich zu steil. Womöglich auch die Stadtliga, denn die 26 Tore in der Meistersaison der 1. NÖ Landesliga hätte in dieser Mannschaft jeder x-beliebige Kicker aus der Erdäpfelliga gemacht. Überhaupt - der Aufstieg ist schon lange Schnee von vorgestern.
Für die Stadionstimmung ist seine ohnehin längst überfällige Ausbootung ein Segen: Jetzt braucht man sich nicht mehr über provokante Stehpartien ärgern, wo der Unsympath dann vielleicht ein oder zwei unwichtige spielentscheidende Tore macht. Wichtig ist, dass die Einstellung passt. Der eine oder andere lautstarke und als Hilfestellung gedachte Zuruf ist ab jetzt hinfällig. Nun kann man sich in Amstetten aufs Zusehen konzentrieren, ohne sich über mangelndes Kämpferherz beklagen zu müssen.
Besser hätte es für den SKU eigentlich gar nicht kommen können. Vielleicht gibt es ja in der nächsten Saison trotzdem ein Wiedersehen mit dem Ungarn in der Ostliga. Dann hätte er nämlich auch die Ostbahn XI zum Titel geschossen. Aber das wäre bei dieser Mannschaft natürlich auch kein Kunststück ...
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