Bereits zum dritten Mal in 13 Monaten kollidierte an einer der beiden Eisenbahnkreuzungen in Greinsfurth ein Regionalzug mit einem Pkw. Endete der tragische Unfall am 8. Jänner 2011 mit dem Tod der Autolenkerin, so kamen die Unfallopfer vom 6. Juli 2011 und vom 29. Jänner mit leichten Verletzungen davon. Die Unfallursache ist jetzt noch unklar.
Sicher ist aber, dass der ortskundige Autolenker einen aufmerksamen Schutzengel gehabt hat: Wäre der Pkw nur ein bisschen schneller gewesen, hätte der Unfall schwere Folgen gehabt.
Ob eine Schrankenanlage den Unfall verhindert hätte, ist ungewiss. Tatsache ist aber, dass die ÖBB die von der obersten Eisenbahnbehörde bereits vor etwa einem Jahr vorgeschriebene Schrankenanlage möglichst rasch errichten sollte - und nicht erst, wie geplant, bis April 2013.
Zwar können auch Schranken nicht alle Unfälle verhindern, aber größere Sicherheit würden sie bieten. Im eigenen Interesse müssen wir Verkehrsteilnehmer uns aber auch bei der Nase nehmen und unsere Eigenverantwortung wahrnehmen: Wer war nicht schon einmal kurz abgelenkt oder unaufmerksam?
KOMMENTAR
h.hirtenlehner@noen.at






