Das geplante Kraftwerk an der Ybbs sorgt nach wie vor für heftige Diskussionen. Beim Infoabend in St. Georgen an der Ybbs prallten Befürworter und Gegner aufeinander. Die einen befürchten Beeinträchtigungen der Natur und vor allem der Laichplätze für die Fische, die anderen argumentieren, dass unser Strom ja schließlich auch irgendwo herkommen muss.
Damit sind die Fronten auch klar abgesteckt. Die schwierige Aufgabe der EVN und wohl auch der Politik ist es, einen Kompromiss zu finden, wo eigentlich kein Kompromiss möglich ist. Denn dass sich die Naturschützer durch Projektänderungen zu einer Zustimmung zum Kraftwerk bewegen lassen, ist mehr als unwahrscheinlich. Auf der anderen Seite haben die Kraftwerksbefürworter aber natürlich auch recht. Denn wenn wir keinen Atomstrom mehr wollen - Fukushima gerät leider schon wieder etwas in Vergessenheit - dann müssen wir die Wasserkraft intensiver nutzen. Eine Aufrüstung bestehender Anlagen allein wird da auf Dauer nicht genügen.
Letztlich müssen die Behörden entscheiden. Dafür sind sie da!
KOMMENTAR
h.knapp@noen.at






