VON MARTIN FÜHRER
Vielleicht machte sich der eine oder andere schon Gedanken, wo denn Jiri Adamec in der kommenden Saison spielen wird. Zumindest machte sich das so mancher Verein im Osten Österreichs. Nachweisbar ist das Interesse aus Horn und Gespräche mit Amstettner Verantwortlichen.
Wobei man in Amstetten betont wissen will, dass man nicht selbst in Aktion getreten ist, sondern der Ex-Gaflenzer Roman Gibala Adamec beim SKU ins Gespräch brachte. Manager Anton Lausegger: „Wir haben uns das angesehen, er ist ja natürlich ein interessanter Spieler, aber wir wollen keinen Krieg mit einem Nachbarverein. Deswegen war er kein Thema.“
Kann er jetzt auch nicht mehr sein, denn St. Peter hat auf die nervigen Anfragen diverser Vereine reagiert und gleichzeitig mit Adamec auch seinen Freund Daniel Rygel und Trainer Werner Ruttensteiner bis 2013 an den Verein gebunden.
Ursprünglich eigentlich gar nicht geplant
Viele Vereine hätten wohl einiges an Geld ausgegeben. St. Peter bekam Adamec im Frühjahr 2008 als Schnäppchen, war der Tscheche von Erzgebirge Aue (D) doch aussortiert worden. Zudem war eigentlich ein anderer Spieler aus Belgrad zum „Vorstellen“ in St. Peter. Adamec ist da über Umwegen zufällig dazugekommen.
Als sich die Verantwortlichen für den Belgrader entschieden hatten, sprach Trainer Werner Ruttensteiner ein Machtwort: „Ich nehme den Dicken.“ Keiner traute dem damals etwas übergewichtigen Tschechen etwas zu, zudem kämpfte er anfangs auch mit Knieproblemen. Das sieht jetzt ganz anders aus - und jetzt gibt Adamec das seinem Verein zurück.
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