VON INGRID VOGL
LAUSANNE - AMSTETTEN 3:2. Nach dem Aufstieg gegen Novi Sad hatten sich die Amstettner gegen die schwächer eingeschätzten Schweizer einiges ausgerechnet. Auch nach der bitteren 2:3-Heimniederlage und drei vergebenen Matchbällen hatte man das angepeilte Achtelfinale noch nicht ganz abgeschrieben. Um dies zu erreichen, hätten die Amstettner das Spiel in Lausanne und einen Golden Set gewinnen müssen. So weit kam es aber nicht.
Lausanne begann auch beim Rückspiel druckvoll
Die Schweizer begannen in der eigenen Halle mit ähnlich druckvollem Service wie schon in Amstetten. Der VCA hatte - wie auch schon im Heimspiel - Probleme bei der Annahme und auch am Block das Nachsehen. Der stark servierende Bastien Warynski stellte mit einem Winner auf 1:0 für die Gastgeber.
Ab dem zweiten Satz änderte sich die Blockleistung der Amstettner jedoch gravierend. Mit 5:1 direkten Blockpunkten sicherten sich die Mostviertler diesen Durchgang und glichen aus. Den Satzball steuerte Philip Ichovski mit einem Blockpunkt bei.
Steigerung beim Block brachte VCA in Führung
Auch im dritten Satz sollte sich an den Kräfteverhältnissen nicht viel ändern. Der VCA kontrollierte die Partie über weite Strecken, verbuchte sechs Blockpunkte auf seinem Konto und ging mit 2:1 Sätzen in Führung.
So sicher die Amstettner im dritten Satz auch agierten, es gelang ihnen nicht, diese Konstanz in den vierten Satz hinüber zu retten. Die Big Points machten diesmal die Schweizer und sie sicherten sich den von der Spielzeit her längsten Satz.
Der fünfte Satz ging wieder an Lausanne
So musste auch diesmal ein fünfter Satz die Entscheidung bringen. Ein schlechtes Omen für die Amstettner, die den unnötig abgegebenen Entscheidungssatz beim Heimspiel noch im Hinterkopf zu haben schienen. Sogar beim sonst so sicheren Jan Krba flatterten die Nerven. Seinen letzten Angriff an diesem Tag brachte Krba nicht im Feld unter und besiegelte so den Aufstieg von Lausanne. Der große Traum vom Europacup-Achtelfinale war für die Amstettner ausgeträumt.





