VON PETER FÜHRER
Es war der 2. Dezember 2011 - der Tag der Operation für Amstettens Stammspieler Mario Holzer. Die Kniescheibe war zu richten, bescherte sie doch dem Innenverteidiger schon in den letzten sechs Runden der Hinrunde starke Schmerzen. Die Spiele des Herbstdurchganges absolvierte der Defensivakteur teilweise nur mit Schmerzmitteln. Ein Band musste raus, auch Knorpelteilchen, die für die Schmerzen verantwortlich waren, mussten entfernt werden. Durch die Operation, die der ehemalige LASK-Teamarzt Dr. Milan Alexander Toljan durchführte, drohte dem SKU-Akteur ein Ausfall für den Großteil der Rückrunde, sein Ehrgeiz könnte Holzers Spielpause jedoch deutlich verkürzen. Ein Comeback bereits im März steht im Raum.
Das ringt auch seinem Teammanager Anton Lausegger Respekt ab: „Ich traue ihm alles zu. Auch, dass er bereits Ende März wieder am Platz steht. Er arbeitet hart an seiner Rückkehr.“
Top-Betreuung vom Masseur als wichtiger Mosaikstein
„In den letzten Tagen habe ich erstmals wieder ans Fußballspielen gedacht. Leider hab ich in der Vorwoche aber einen Rückschlag erlitten. Ich hoffe, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, berichtet Holzer. Das Knie fing wieder an zu schmerzen, womöglich hat der Innenverteidiger seinem Knie zu früh etwas zu viel zugemutet. Es winkt der nächste Arzttermin zur Abklärung. Ohne gute Betreuung wäre eine rasche Genesung unrealistisch. Besonders Amstettens Dieter Zeitelhofer sprach Holzer ein großes Kompliment aus: „Er war fast jeden Tag bei mir und hat Lymphdrainagen gemacht. Die Betreuung war wirklich hervorragend. Er hat sich toll engagiert.“
Sollte sich der Rückschlag als weniger schwerwiegend erweisen, könnte die Amstettner Innenverteidigung früher als erwartet Verstärkung erhalten. Es wäre angesichts der kurzen Genesungszeit eine Riesenüberraschung.
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