VON PETER FÜHRER
„Das Ergebnis ist eher schmeichelhaft für die St. Pöltner. Wir haben gesehen, dass wir über weite Strecken mit einer Mannschaft aus der zweithöchsten Spielklasse mithalten können“, freute sich der Sportliche Leiter des SKU Amstetten, Harald Vetter, über den ansehnlichen Auftritt seiner Mannschaft gegen die Landeshauptstädter. Der SKN, der über weite Strecken mit der ersten Garnitur angetreten war, wurde vor allem in der ersten Spielhälfte dominiert. Von einem Klassenunterschied war keine Spur.
Die Folge der Amstettner Dominanz: Kurz vor Ertönen des Halbzeitpfiffs gelang Roland Puppenberger nach Zuspiel von Eldar Topic die verdiente Führung für seine Farben.
Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Patrick Lachmayr baute den Vorsprung auf 2:0 aus (50.). Kurz darauf vergab Eldar Topic sogar die Möglichkeit, auf 3:0 davonzuziehen. St. Pölten - der eigentliche Favorit - fand erst gegen Ende der Partie das Gaspedal und stemmte sich doch noch einmal gegen die drohende Niederlage.
Fehlentscheidung machte Strich durch die Rechnung
Fünfzehn Minuten vor Spiel-ende gelang Jannick Schibany per Kopf der Anschlusstreffer, nachdem die Amstettner Abwehr bis zu diesem Zeitpunkt wenig zugelassen hatte. St. Pölten witterte nun die Ausgleichschance, war dafür aber vom Schiedsrichter abhängig. In den Schlussminuten gewährte dieser nämlich einem an sich irregulären Abseitstreffer die Anerkennung. Da das Ergebnis in der Vorbereitung aber nebensächlich ist, war man beim SKU vor allem froh über die zufriedenstellende Leistung.
„Eine ausgezeichnete Leistung - speziell in der ersten Spielhälfte. Natürlich hätten wir trotzdem gerne gewonnen, das 2:2 war ganz klar abseits“, freute sich Teammanager Anton Lausegger über die Leistung und haderte zugleich mit dem Unparteiischen.
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