VON PETER FÜHRER
Abermals traf Amstetten auf einen Vertreter aus der „Heute für Morgen-Erste Liga“. Und abermals war ein Linzer Verein der Gegner. Nach der deutlichen 1:5-Schlappe gegen den LASK reiste der SKU dieses Mal selbst nach Oberösterreich. Auf dem Linzer Kunstrasen wurde die auf zahlreichen Positionen verstärkte Panholzer-Elf vom FC Blau Weiß Linz empfangen.
Anders als beim Testspielauftakt erschwerten am vergangenen Wochenende die Witterungsverhältnisse den Umgang mit dem Leder enorm. Nachdem der Platz vor dem Anpfiff noch vom Schnee so gut es ging befreit wurde, verliefen die ersten zehn Minuten mit Ausnahme einer Linzer Chance ausgeglichen. Nach knapp einer Viertelstunde scorte dann erstmals Amstetten. Neuzugang Arno Kozelsky bediente Ramsés de León Guzmán per Stanglpass mustergültig. Der spanische Angreifer ließ sich nicht zwei Mal bitten und bugsierte das Spielgerät in die Maschen. Der Vorsprung hielt jedoch nicht lange, da die SKU-Defensive nach einem Eckball auf Danilo Duvnjak vergaß. Der bewies Köpfchen und glich aus.
Heimische wurden stärker, während Amstetten rotierte
Nach dem Seitenwechsel übernahm der Viertplatzierte der zweithöchsten österreichischen Spielklasse mehr und mehr das Kommando, auch wenn die spielerischen Glanzpunkte ausblieben. Die in der Halbzeit völlig umgekrempelte Amstettner Elf (Trainer Panholzer wechselte fünf neue Spieler ein) kam kaum mehr in die Tornähe der Linzer. Auch die immer schwieriger werdenden Platzverhältnisse hemmten die Offensivabteilungen beider Mannschaften. Ein Tor gelang dem SKU Amstetten aber doch noch. Mario Ebenhofer wurde im Sechzehner gelegt und Djuro Mihaljica verwertete den verhängten Strafstoß zum 2:1. In den letzten fünfzehn Minuten passierte nichts mehr, Amstetten feierte den ersten Sieg der laufenden Vorbereitung.
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