VON INGRID VOGL
Zweimal stand Dominic Weidinger im Einzel bereits in einem ITF-Endspiel. Zweimal musste sich der Greinsfurther geschlagen geben. Bei seinem dritten Finale durfte der 17-Jährige nun endlich jubeln.
Beim ITF Kat. 2-Turnier in Sfax raste Weidinger (ITF Nr. 180) von Anfang an souverän durch den Raster und gab bis zum Endspiel keinen einzigen Satz ab. In sein drittes Finale ging der Schützling von Roland Berger und Werner Eschauer der Papierform nach als Außenseiter. Er traf auf den als Nummer drei gesetzten Ukrainer Marat Deviatiarov (ITF Nr. 89), der nach einem w.o. im Halbfinale ausgeruht ins Match ging. Weidinger agierte aber wie auch im Semifinale, wo er die Nummer zwei des Turniers ausgeschaltet hatte, souverän und fertigte den Ukrainer mit 6:1 und 6:3 ab.
Mit dem bisher größten Erfolg seiner Karriere macht Weidinger in der Jugend-Weltrangliste einen großen Sprung nach vorne und wird sich unter die besten 90 schieben. Diese Woche startet er beim Kat. 2-Turnier in Monastir.





