BADEN / Nach dem überraschenden Abgang von Dr. Roswitha Straihammer als Geschäftsführerin des Rainer-Museums, Ende des vorigen Jahres, läuft die Ausschreibung für die Neubesetzung nun auf Hochtouren. Straihammer gab als Grund für ihren Rückzug bekannt, dass sie sich nach vier Jahren neuen Herausforderungen stellen möchte. Sie bleibt jedoch weiterhin bei der NÖ Art (Gemeinnütziger Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Niederösterreich), welcher Ausstellungen in ganz Niederösterreich organisiert, wie die derzeit laufende Ausstellung „drink.EAT.art“ im Haus der Kunst, die vorige Woche eröffnet wurde und bis 5. Februar läuft.
Straihammer gab in einem Abschiedsstatement bekannt, dass sie das Museum auf einen guten Weg gebracht habe und gezeigt habe, wie man ein Museum führen kann. Hinter den Kulissen wurde aber immer wieder von Unstimmigkeiten zwischen der Familie Rainer und der Geschäftsführung des Museums gesprochen. Auf alle Fälle ist ein enger Zeitplan zu beachten, denn mit Ende Jänner schließt Straihammer ihre Tätigkeiten ab, dann muss es Schlag auf Schlag gehen: Ende Jänner läuft auch die Ausschreibung aus und in der kommenden Woche startet die Hearings jener Kandidaten, die in die engere Wahl gekommen sind. Eine Jury aus Vertretern der Stadt Baden, dem Land Niederösterreich und der Familie Rainer wählt dann, ebenfalls nächste Woche, den geeignetsten Kandidaten aus. Über die Bewerber bislang möchte sich Bürgermeister Kurt Staska nicht näher auslassen: Es seien bekannte wie unbekannte Gesichter dabei. „Wenn sich die Jury auf einen Kandidaten einigen kann, dann haben wir mit Ende dieser Woche eine neue Geschäftsführung bestellt“, so der Bürgermeister.







