VON MARKUS NEUWIRTH
Seit 2006 ist Gunter Hinterberger aus Traiskirchen im Motorsport aktiv, und schon von Anfang an haben es ihm Porsche-Rennwagen angetan. 2007 erfolgte dann erstmals der Start im Porsche Alpenpokal-Supersport – und das mit Erfolg! Nur die falsche Reifenwahl kostete im letzten Rennen damals den Titel. Nach drei durchwachsenen Jahren lief 2011 dann alles nach Wunsch.
„Bei der Entscheidung im allerletzten Rennen hielten die Nerven und auch die Reifenauswahl war dieses Mal richtig. Von Kindesbeinen an habe ich mich für Autos interessiert. Mein erstes Wort war nicht ,Mama‘ oder ,Papa‘ sondern ,Auto‘. Mit dem Sieg in der Gesamtwertung ging für mich ein Lebenstraum in Erfüllung“, so Hinterberger.
Stundenrennen sind die nächste Herausforderung
„Präzision an den Tag zu legen und keine Fehler zu machen ist für mich die Faszination am Motorsport, nicht das schnelle gerade aus fahren“, erklärt der Traiskirchner. In den Kurven wirken Kräfte bis zu 2 G, „da muss man körperlich schon wirklich fit sein.“ Noch dazu kommt, dass vor allem im Sommer im Auto Temperaturen fast wie in der Sauna herrschen. Da verlangen einem die Rennen wirklich alles ab.“ Auch wenn mit dem Titel „Österreichischer Meister der Marke Porsche“ nun ein Lebenstraum für den Traiskirchner in Erfüllung ging, hat Hinterberger für die Zukunft noch große sportliche Ziele.
Abgesehen von der Titelverteidigung möchte er vor allem bei Stundenrennen an den Start gehen. „Hier reizt mich besonders die notwendige Konstanz über eine lange Distanz,“ so der Traiskirchner. In einigen Jahren lockt dann auch der Histocup.
„Mein Dank gilt auch allen meinen Sponsoren, denn ohne sie geht es nicht, vorne mitzufahren,“ so Hinterberger abschließend.
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