„Ich bin natürlich überglücklich über den heutigen Sieg“, strahlt Rolf Majcen. Nach dem letzten Rennen des Vorjahres legte der Teesdorfer vier Wochen Pause ein, startete Anfang Dzemeber mit dem Treppenlauf-Training. „Zwischendurch war ich noch zehn Tage in den Dolomiten Skifahren, habe bewusst Arabba als Wohnort gewählt, weil das mit 1.600 Metern Seehöhe einer der höchsten Dolomiten-Orte ist“, schildert der Extremsportler. Das Höhentraining neben dem Skifahren in den Dolomiten hat sich ausgezahlt, einmal ging es mit dem Tourenski speedmäßig auf die Marmolada (3.300m) hinauf. „Die letzten zwei Wochen habe ich intensiv über die 779 Stufen im Donauturm und im kleineren Wiener Galaxy-Tower trainiert.“
All das für die Herausforderung Dallas — der Lauf auf das Fountain Place Building in der texanischen Metropole stand am Programm, bekannt für die höchste Glaswand der Welt. „Das Gebäude schaut meiner Meinung nach irrsinnig gut aus“, erzählt Majcen. Mehr als 1.000 Starter nahmen beim heurigen Treppenlauf mit dem Namen „Big D StairClimb“ teil. „Wir mussten 1.040 Stufen über 52 Stockwerke hinauflaufen. Ich konnte den alten Streckenrekord von 6:00 Minuten knacken und lief mit 5:38 Minuten die schnellste Zeit. Das ist natürlich ein großartiger Saisonbeginn für mich. Ich fand ein ideales Tempo, das Stiegenhaus lag mir sehr gut, entsprach genau meinen Trainingsbedingungen,“ analysiert Rolf Majcen.
Der Sieg in Dallas war der insgesamt zehnte Treppenlauf-Sieg für den Teesdorfer und der dritte am amerikanischen Kontinent.





