VON JOSEF RITTLER
BRUCK / Eine 65-jährige Bruckerin zeigte am Samstag an, dass sie im Herbst 2011 von einem Taxilenker missbraucht worden sei.
Nach einer Fahrt vom Eco Plus Park zu ihrer Wohnung in der Alten Wiener Straße habe sie den Mann ersucht, ein gerade gekauftes Kästchen in ihre Wohnung zu tragen. Dort hätte er plötzlich versucht, sie zu küssen, und ihr hinten die Jeans, die Strumpfhose und die Unterhose hinuntergezogen. Danach soll er sie an den Schultern hinuntergedrückt haben, bis sie vor ihm kniete. Die Frau hätte ihn zwar weggestoßen, konnte aber nicht verhindern, dass er versuchte, mit ihr intim zu werden, was ihm jedoch nicht gelang. Eigenen Angaben zufolge war die Frau bei dem Übergriff nicht verletzt worden.
Taxilenker bestreitet vehement jeden Übergriff
Die 65-Jährige berichtete nach einer Woche dem Taxiunternehmer von dem mutmaßlichen Übergriff, zur Rede gestellt bestritt der Taxilenker aber den Vorwurf vehement: Zwar habe er die Frau, die ihm im übrigen von früheren Fahrten schon bekannt gewesen sei, an diesem Tag tatsächlich gefahren und ihr ein Kästchen bis vor die Wohnungstür getragen, dann sei er aber gleich weggefahren. Aus gesundheitlichen Gründen wäre es ihm ohne Einnahme von Medikamenten („Viagra“) ohnehin nicht möglich, eine Erektion zu bekommen. Dies könne er auch durch ein ärztliches Attest belegen. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.






