HAINBURG / Die Haydnbibliothek, die seit letztem Jahr im revitalisierten Alten Kloster untergebracht ist, war Ort einer Lesung. Liebevoll organisiert vom Team der Bibliothek (Renate Glaw, Ingrid Niedermayer) wollten die Zuschauer in Massen dabei sein. Die Sessel wurden aus dem Lager geholt, der Bürosessel musste herhalten und sogar Stehplätze wurden schließlich vergeben.
Peter Lukasch ist in Pension und kann sich somit seinem Hobby, dem Schreiben, ausgiebig widmen. Seine Gattin, Theresia, fungiert dabei als Lektorin.
Theresia Lukasch augenzwinkernd: „Mein Mann schreibt wahrscheinlich nur, weil er sich um den Haushalt drücken will.“ Lacht und nimmt ihn liebevoll am Arm. Nach „Zu Hainburg verblieb man über Nacht“ und „Teufels-Liebchen“ heißt der dritte Roman „Aschenspuren“.
Peter Lukasch: „Der Bezug zu meiner Heimat ist mir wichtig. Die Geschichten spielen in der Vergangenheit mit einem Bezug zur Gegenwart. Es macht einfach Spaß, zu schreiben. Ein sehr nettes, aber auch zeitraubendes Hobby.“
Teufels-Liebchen - ein historischer Kriminalroman - empfehlenswert!
Die nächste Lesung in der Haydnbibliothek findet am 27. Jänner um 19 Uhr statt. Karl Frings wird aus „Willy DeVille in Gaunersdorf“ lesen und sich dabei auf der Gitarre begleiten. Der Lehrer aus Orth an der Donau schreibt Geschichten aus dem Marchfeld mit Menschen, die ihm als ganz besondere Typen aufgefallen sind.







