VON CHRISTIAN EPLINGER
YBBS, ST. PÖLTEN / Ihre Musik ist für manche Ohren gewöhnungsbedürftig, doch der Erfolg gibt ihnen recht. „Bloodshed Remains“, eine junge Hardcore-Gruppe aus Ybbs erobert nun schon das fünfte Jahr die Hardcore-Musikszene - und das weit über die heimischen Grenzen hinaus. 2009 tourten sie durch England, 2010 durch Ost-Europa und im Vorjahr stand eine einmonatige Tour durch Südost-Asien und Australien mit über 20 Auftritten auf dem Programm.
Neue CD und dann Tourneen in Südafrika und Europa
Auch 2012 haben die vier Burschen viel vor. Am 13. Jänner präsentieren Harald Frühberger, Ewald Frühberger, Benjamin Zalud und Christoph Eplinger ihre neue, dritte CD mit dem Titel „Countdown“ im „FreiRaum“ in St. Pölten (Einlass: 20 Uhr). Einen Tag später spielen sie in München. Im Februar touren „Bloodshed Remains“ zwei Wochen durch Südafrika, ehe sie im April Konzerte in Holland, Belgien und Deutschland geben werden. Im August sind sie schließlich gemeinsam mit der amerikanischen Hardcore-Band „Dead icons“ auf Europa-Tour.
Derzeit wird aber intensivst für die Release-Show der neuen CD geprobt, die wie schon die beiden vorigen Alben im Amstettner „GraveYard Studio“ aufgenommen wurde.
Texte zum Nachdenken und echter „Ybbs City Hardcore“
„Darauf finden sich nur von Benjamin Zalud selbst geschriebene Lieder in englischer Sprache, in denen es um Ehrlichkeit, Toleranz und Akzeptanz geht. Wir wollen mit unseren Songs vieles hinterfragen und die Leute zum Nachdenken über die Gesellschaft, den Umgang miteinander, die Globalisierung und die Ausbeutung unserer Umwelt anregen“, schildert Bandleader Harald Frühberger und verspricht abwechslungsreichen, energiegeladenen Hardcore - „Echten Ybbs City Hardcore eben“, lächelt Frühberger. Das zeigt auch von einem gewissen Stolz auf die Heimat. „Wir sehen uns durchaus auch als Musikbotschafter unserer Heimatstadt und präsentieren diese mit Stolz in der ganzen Welt“, betont auch Sänger Christoph Eplinger.
Dass die Vier darüber hinaus für ihre Tourneen noch den einen oder anderen Sponsor brauchen könnten, ist auch ein offenes Geheimnis, aber sie nehmen es gelassen. „Für uns ist es das Wichtigste, Musik machen zu können und dass unseren Fans diese Musik gefällt. Und das tut sie“, freut sich Harald Frühberger auf die kommenden Auftritte.







