VON FRANZ WILLATSCHEK
Der Meistercoach des SC Raika Trenkwalder Wieselburg, Jürgen Brandstetter, hat angekündigt, ab Sommer aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr als Trainer zur Verfügung zu stehen. Die Braustädter beklagen schon jetzt diesen herben Verlust, immerhin eroberte der Verein unter seiner Regie im Vorjahr zwei Meistertitel (Kampfmannschaft und U23). Zudem schafften die Erlauftaler als Aufsteiger auf Anhieb den Vizeherbstmeistertitel in der Gebietsliga. Die U23 stand erneut ganz oben. Obmann Robert Gnant betont: „Ich muss seine Entscheidung akzeptieren und kann sie auch verstehen. Heutzutage steht ein Coach drei Mal pro Woche bei den Trainings am Platz, absolviert ein Meisterschaftsspiel und beobachtet am Wochenende den nächsten Gegner. Da bleibt nicht mehr allzu viel Freizeit übrig.“
Die Suche nach einem Nachfolger hat begonnen
Brandstetter ist mit seiner Entscheidung schon jetzt an die Öffentlichkeit getreten, um dem Vorstand genügend Zeit für die Suche nach einem geeigneten Nachfolger zu geben. Dabei wird er selbst eine wichtige Rolle einnehmen, wie Gnant verrät: „Wir werden miteinander einen geeigneten neuen Kandidaten auswählen. Wir haben uns bereits auf die Suche gemacht. Zudem gibt es einige interessierte Trainer, die sich selbst ins Spiel gebracht haben. Wir müssen nun schauen, welcher von ihnen am besten zur Mannschaft passt.“ Eines ist für Gnant jedoch sicher: „Jürgen Brandstetter hat die Latte sehr hoch gelegt. Er hat sehr große Erfolge in Wieselburg gefeiert. Sein Nachfolger wird kein leichtes Erbe antreten.“ Fix ist weiters, dass Brandstetter nach seinem Rückzug als Trainer dem Verein in einer anderen Funktion erhalten bleiben wird.






