VON ARMIN GRASBERGER
Leopold Osanger, Reinhard Gnadenberger, Werner Schweiger, Franz Köppl, Mario Winter und Ludwig Lerchecker - so heißen die sechs Teufelskerle, die sich als Team „Most4tler Devils“ dem Infernorennen in der Schweiz gestellt haben.
Das Infernorennen an sich ist eine außergewöhnliche Veranstaltung. Die Teilnehmer müssen ihr Können sowohl im Langlauf als auch im Riesentorlauf und in der Abfahrt, welcher der Schnellste in diesem Jahr in 10.40,93 Minuten hinter sich gebracht hat, beweisen. Je kompletter der Sportler, desto besser die Chancen.
Die Devils waren mit ihrem Abschneiden im Langlauf durchaus zufrieden. „Das ist ja auch nicht unsere Paradedisziplin“, weiß Teammitglied Gnadenberger. Bei den Alpinbewerben sah dies dann schon ganz anders aus.
Witterungsbedingungen als Spielverderber
Zwar verlief der Riesentorlauf für Gnadenberger nicht nach Wunsch, der St. Georgener Osanger sorgte in der Klasse „Senioren II“ mit Rang drei aber für den ersten Lichtblick des Wettbewerbs.
In der Abfahrt lief es dann noch ein Stück besser. Reinhard Gnadenberger knallte eine Zeit auf die Piste, die ihn lange wie den sicheren Sensationssieger aussehen ließ. Da die Witterungsbedingungen für die Läufer mit den hohen Nummern allerdings immer besser wurden, erreichte der Scheibbser am Ende „nur“ Rang 26. Bei 1.554 Startern ist dieses Ergebnis allerdings auch mehr als nur respektabel. Noch besser erging es lediglich Marco Winter. Dieser nahm erstmals am Infernorennen teil und holte sich sensationell Rang neun in der Abfahrt.
Dank der überragenden Leistungen aller Mitglieder feierten die „Most4tler Devils“ mit Rang sechs (bei 147 gewerteten Mannschaften) in der Team-Abfahrts-Gesamtwertung den größten Erfolg ihrer Geschichte. Ein Wermutstropfen blieb aber dennoch: Ludwig Lerchecker stürzte, brach sich Schien- sowie Wadenbein und musste mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden.
Die zweite Mannschaft aus der Region, das Team „VW Pruckner Mostviertel“, bestehend aus Engelbert Pruckner, Hannes Pruckner, Wolfgang Pruckner, Heinz Schachinger, Josef Simhofer und Johann Wurzenberger, holte sich den guten 70. Rang.






