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31.01.2012 | 00:00 |
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Polizisten machen sich Sorgen um Sicherheit
SP-Nationalrat Rudolf Plessl (Mitte), flankiert von den beiden Polizei-Personalvertretern Andreas Zabadal (links) und Jürgen Böhm (rechts), mit der Ministeriums-Antwort.HAVRANEK
HILFERUF / Zu wenig Polizeibeamte im Bezirk: Personalvertreter sprechen von 30 unbesetzten Stellen. Ministerium wiegelt ab.

VON STEFAN HAVRANEK

BEZIRK / Schon länger befürchteten die Polizisten im Bezirk Probleme nach der Einstellung des Assistenzeinsatzes des Bundesheeres. Diese Befürchtungen dürften sich laut SP-Nationalrat Rudolf Plessl und den Polizei-Personalvertretern Andreas Zabadal und Jürgen Böhm nun bewahrheiten: „Wir nehmen einen Anstieg an Eigentumsdelikten wahr“, so die drei unisono.

Von 202 Planstellen im Bezirk seien 30 unbesetzt. Rein nominell sind es zwar nur zehn, weitere 20 Polizisten seien aber in diversen Sonderkommissionen oder mit anderen außertürlichen beschäftigt, sodass sie für den effektiven Streifendienst nicht eingesetzt werden können.

„Polizei im Bezirk braucht  dringend Verstärkung“

Deswegen verfasste Plessl über dem Marev (Marchfelder Regionalentwicklungsverein) auch ein Ansuchen an VP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner: „In der am stärksten wachsenden Region Niederösterreichs mit einer steigenden Kriminalitätsrate haben die Polizeidienststellen mit akutem Personalmangel zu kämpfen“, beschreibt Plessl den Inhalt. „Wir brauchen dringend Unterstützung durch neu ausgebildete Beamte oder Versetzungen aus anderen Bundesländern“, stellt Böhm fest.

Die Antwort war ernüchternd: „Die regulären Polizeiinspektionen im Bezirk weisen einen Fehlstand von nur zwei Bediensteten auf“, heißt es vonseiten des Ministeriums. „Wie man auf diese Zahl kommt, ist durchaus fragwürdig“, wundert sich Zabadal. Auch VP-Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bekam das Schreiben. Seine Antwort: Er werde mit dem Landespolizeikommando Kontakt aufnehmen und an Lösungen für das Problem arbeiten.

Ein kleiner Lichtblick ist die Zusage, dass, sobald die Marchfeld-Schnellstraße S 8 kommt, für eine „Autobahn-Polizei“ in Deutsch-Wagram 23 weitere Planstellen reserviert werden sollen: „Die werden aber hauptsächlich auf der S 8 unterwegs sein“, relativiert Böhm. Plessl zeigt ein weiteres Problem auf: „Die Städte im Bezirk wachsen und bald werden auch die 202 Planstellen zu wenig sein.“ Zabadal ergänzt: „Wer weiß, vielleicht heißt es bald: ,Ihr seid so lange mit weniger Beamten ausgekommen‘ - und die fehlenden Stellen werden nicht nachbesetzt.“


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Fink (1118)
03.02.2012 16:02

(0)
Des Einen Freud des Andern Leid
Die Bleifuss-Niederoesterreicher haben die meisten Strafmandate.

So leisten auch sie einen Beitrag zur Budgetsanierung zwinkern

Danke!

http://www.krone.at/Oesterreich/Knapp_fuenf_Millionen_Raser_im_Jahr_2011_erwischt-Bilanz_der_Polizei-Story-310430
unbekannt (22)
03.02.2012 00:51

(0)
Also ...
..letztens hatte ich Kontakt mit der Polizei, ging um einen kleinen Unfall wo der Unfallgegner zwar einen österreichischen Führerschein hatte aber sonst kein Wort deutsch konnte.

Deutsch konnte er nicht wie gesagt, aber alles abstreiten und verzerren zu seinen Gunsten das konnte er. Armer Hund, er fürchtete der Chef wird ihm die Kosten des Unfalles vom Lohn abziehen soweit ich ihn verstanden habe.

Wird ihm nichts nützen, Foto gemacht und die Sache ist ausreichend durch das Foto dokumentiert. Er wollte aber auch keinen Unfall Bericht ausfüllen.

Also die Polizei rufen müssen. Die waren mehr als Konsequent: Die haben uns einen Unfallbericht in die Hand gedrückt und Tschüss gesagt! grinsen

Ich dachte das war ja echt eindeutig aber der Unfallgegner weigerte sich dann auch noch den Unfallbericht auszufüllen, unter Hinweis darauf das er kein deutsch konnte.

Also nochmal die Polizei gerufen die mir dann erklärte das wäre sowieso nur Formsache, den Rest wird der Anwalt oder die Versicherung sowieso erledigen.

Die zwei "Bullen" waren offensichtlich im Stress, taten aber dennoch ihre Arbeit und das auf dem kürzesten und effektivsten Weg. Es war einfach nicht zu übersehen das sie aus ihrer Erfahrung heraus in Wahrheit *BEEP* drauf waren denn das stellte für die zwei offensichltich den ganz normalen Wahnsinn dar und sonst gar nichts.

und was nützt es da wenn 4 Bullen gekommen wären? Die zwei haben völlig ausgereicht, ich hatte jedenfalls nichts an ihnen auszusetzen!
genugisgenug (4)
02.02.2012 23:14

(0)
Es stimmt
das ist jedoch schon ein mehrjähriges Problem,denn nachdem einige Dienststellen geschlossen wurden,manche in Pension gingen oder sich eben intern geändert haben,fehlt Personal. Das sie bei Einbrüchen weg sehen ist Unsinn. Sie machen ihre Jobs.Das manche denken sie seien die Herren,nun das gabs vor 30 Jahren auch schon und die wird es immer geben. Das man nicht erfreut ist aufgehalten zu werden,weil man zu schnell war,telefonierte oder nicht angeschnallt,das ärgert auch,doch andererseits, lieber angehalten als wenn sie die Feuerwehr und Rettung rufen müssen.
Sie machen ihre Jobs wie alle anderen auch.SIe werden geächtet und verurteilt und doch sind sie viel häufiger in Gefahr,als wir alle zusammen. Davon redet nur keiner. Ja es sind zu wenige,die Straftaten werden mehr und die Verkehrsrowdy auch.

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