VON PETER SONNENBERG
2. BUNDESLIGA OST HERREN
Im Hexenkessel von Laa kämpft der Tabellenführer aus Laa am Samstag gegen das punktegleiche Drösing um die Vorentscheidung. Nur der Erstplatzierte spielt im Herbst in der Bundesliga.
„Die Vorteile liegen vielleicht ein wenig mehr aufseiten der Gastgeber. Die Thayalandhalle wird beben. Wir werden aber versuchen, die Stimmung aufzusaugen und damit unsere Stärken zu fördern“, bleibt der Kapitän der Drösinger, David Schneider, gelassen. „Einem großen Faustballfest steht also nichts mehr im Wege!“
Ersatz-Coach führte an Seitenlinie Regie
Die Generalprobe glückte, denn auch im fünften Spiel gab es den fünften Sieg. Die „Einser“ von Polizei/Jedlsee wurden in Wolkersdorf mit 4:0 abgefertigt, auch wenn David Schneider, in Abwesenheit von Coach Bernhard Schneider eine Art Ersatzkapitän, nicht ganz zufrieden war: „Es dauerte die ersten fünf bis sechs Spielbälle, aber dann waren die Jungs voll auf Schiene.“ Schneider, der erst kurz vor Weihnachten eine Kreuzbandoperation gehabt hatte, war es auch, der in den folgenden Sätzen dafür sorgte, dass die Niederösterreicher immer fokussiert und entschlossen Richtung Matchgewinn blickten. „Wir kennen das nur zu gut, eine Drei-Satzführung ist bei uns nicht immer gut aufgehoben. Oft lässt dann vereinzelt die Konzentration nach und die Partie rutscht uns aus den Händen.“ Nur genau das darf den Drösinger Herren am kommenden Samstag nicht passieren.
BUNDESLIGA DAMEN
Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Neusiedler Damen in Rohrbach. Wenngleich der 3:1-Sieg über die Mühlviertler Damen nicht nach Wunsch begann. Überrascht von den druckvollen Schlägen ihrer Top-Angreiferin Schlechtl gerieten die Weinviertlerinnen rasch unter Druck - ein enormer Punkterückstand war die logische Folge. Es wurde zwar weiterhin gekämpft, um einen eventuellen ersten Satzverlust zu vermeiden, doch dieser Zug war schon abgefahren. Nach diesem verschlafenen Start ließen die Neusiedlerinnen aber nichts mehr anbrennen und spielten einen souveränen Sieg nach Hause. „Zwei Punkte zu holen war heute Pflicht, wir müssen alles dafür tun, um uns den Weg für das Final-3 freizuschaufeln“, erklärte die routinierte Daniela Sattler. Dank der um einen Ball besseren Balldifferenz liegen die noch ungeschlagenen Neusiedlerinnen in der Tabelle noch vor dem ebenfalls ungeschlagenen Titelverteidiger aus Arnreit. Die Pflicht für dieses Wochenende war getan. In der dritten Runde des Grunddurchganges muss man allerdings mehr zeigen, Neusiedl erwartet zu Hause die Frauen aus Urfahr, direkte Konkurrentinnen um einen „Final-3“ Platz.






