VON DANIEL KRAUS
SCU Nondorf. Die Nondorfer landeten mit Josef Hejna den Transfer-Coup der diesjährigen Übertrittszeit im Waldviertel. Der tschechische Hüne ging zuvor zwölf Jahre lang für Schrems auf Torjagd, zählte jahrelang zu den absoluten Top-Spielern der 1. NÖN-Landesliga und darf mit Sicherheit als eine der ganz großen noch aktiven Kickerlegenden des Waldviertels bezeichnet werden.
Als die Schremser etwa in der Saison 2008/09 als Tabellenvierte den bis dato besten Platz in der 1. NÖN-Landesliga erreichten, kürte sich „Pepi“ Hejna mit 23 Treffern aus 30 Spielen zum Torschützenkönig der Liga. Nach langwierigen Verletzungsproblemen pausierte Hejna im vorigen Herbst, nun folgt er seinem ehemaligen Trainer Tadeusz Cypka für ein halbes Jahr leihweise zu Nondorf. Der Tabellen-Mittelständler verpflichtete mit Thomas Vakon aus Echsenbach des Weiteren einen Tormann, der den verletzten David Wollner ersetzen soll. Wollner selbst wird im kommenden halben Jahr als Tormanntrainer fungieren. Ziel der Nondorfer bleibt auch mit Pepi Hejna ein Top-5-Platz.
SC St. Martin. Die Anderst-Elf verzeichnete in der 1. Klasse mit fünf Transfers die meisten Zugänge. So verließ Petr Novotny den Verein schon früh in der Herbstsaison, ehe auch Top-Scorer Tomas Sedlacek seinen überraschenden Abschied verkündete. So besetzte man die frei gewordenen Legionärsposten mit dem Stürmer Jan Smolin und holte als Ersatz für den verletzten Markus Budschedl mit Zdenek Maly eine Verstärkung für die Verteidigung. Weiters kehrte Alexander Fessl von Bad Großpertholz zurück zum Stammverein.
Der 21-jährige Florian Spiegel wird zudem den Kader ergänzen, und Christian Troll steigt nach längerer sportlicher Pause wieder voll ins Training ein. „Wir wollen uns spielerisch weiterentwickeln und vorne dran bleiben. Es besteht aber von unserer Seite her kein Zwang“, geht Sektionsleiter Klaus Kirschbaum mit Zuversicht in den zweiten Teil der Saison. Nachsatz: „Die Meisterschaft wird noch spannend!“
SC Pfaffenschlag. Weder Zu- noch Abgänge verzeichnete der SCP. „Wir haben keinen Handlungsbedarf gesehen, haben mit diesem Kader den vierten Platz belegt – das war mehr als erwartet“, so Sektionsleiter Werner Fraissl. Weiters kehren im Frühjahr die langzeitverletzten Leistungsträger Klaus Winkelbauer und Rene Rameder zurück. Am Samstag testete die Spielhofer-Elf gegen Thaya, wobei sich Keeper Michael Liebhart am Bein verletzte. Wie lange er ausfällt, ist unklar.
USV Dobersberg. Auch in Dobersberg gab es keine Änderungen. „Verstärkungen hielten wir nicht für notwendig“, meint Sektionsleiter-Stellvertreter Willibald Longin sen. Im Frühjahr will man mit dem bewährten Kader im vorderen Drittel dabei sein.
SV Weitra. Die Braustädter rotierten auf einem Legionärsposten: Petr Jirousek, der wenig überzeugen konnte, wurde durch den im Waldviertel erprobten Marek Fukan ersetzt. „Wir haben in den ersten vier Runden drei Heimspiele, in denen wir punkten und den Anschluss an die Spitze finden wollen. Danach werden wir wissen, ob der Käse bereits gegessen ist oder nicht“, misst Trainer Klaus Doppler den ersten Partien große Bedeutung bei.
USV Gastern. Die Eichler Elf verpflichtete mit Amel Hadzic einen 24-jährigen Verteidiger von Margareten, Markus Vogler verließ den Verein nach Vitis. „Primäres Ziel ist natürlich der Klassenerhalt“, sagt Neo-USV-Obmann Stefan Dangl.






