VON MANFRED FRITSCHER
STRENGBERG / Eine erfreuliche Bilanz konnte Pfarrer Johannes Pölzl im Jahresschluss-Gottesdienst über die Erneuerung des Kirchendaches ziehen.
Die Kosten sind, trotz nicht vorhersehbarer Maßnahmen, im veranschlagten Rahmen von 235.000 Euro geblieben. Dank der Zuschüsse von Bund, Land und Diözese sowie der gebildeten Rücklagen der Pfarre sind die Rechnungen gedeckt. Denn bei der Haussammlung für das Kirchendach im Spätherbst haben die Strengbergerinnen und Strengberger gezeigt, was ihnen ihre Kirche wert ist: Rund 70.000 Euro sind dabei gespendet worden. Bei knapp 600 Haushalten macht das einen beachtlichen Durchschnitt von 120 Euro pro Haushalt aus.
Pfarrer Pölzl dankte allen die zum Gelingen beigetragen haben, namentlich den Pfarrkirchenräten Franz Blumauer und Karl Staudinger. Die beiden waren immer wieder mit Rat und Tat im Einsatz, wenn Not am Mann war. An die erfahrenen Kameraden der Feuerwehr richtete der Pfarrer die Bitte, bei den noch notwendigen Räum- und Säuberungsaktionen auf dem weitläufigen Kirchen-Dachboden wieder dabei zu sein.
Bei der bewiesenen Spendenfreudigkeit werden die Strengberger wohl auch beim Besuch der Sternsinger nicht nur das Herz, sondern auch die Geldbörse öffnen. In mehreren Gruppen waren Mädchen und Buben der Jungschar in den letzten Tagen in allen Häusern und Wohnungen unterwegs, um wie seit 57 Jahren ihr Anliegen zu den Menschen zu tragen: Gemeinsam für eine gerechte Welt einzutreten.






