VON MANFRED FRITSCHER
STRENGBERG / Zu einer Demonstration von echter Kameradschaft und nachbarlicher Hilfsbereitschaft wurde die Verabschiedung des 47-jährigen Manfred Gasperi in der Vorwoche. Wie berichtet, ist der ÖBB-Lokführer und begeisterte Feuerwehrmann bei einem Spaziergang am Treppelweg der Donau zusammengebrochen und trotz intensiver Bemühungen des Notarzt-Teams von Christophorus 15 an Ort und Stelle verstorben.
Der gebürtige Vorarlberger ist erst vor wenigen Jahren mit seinen beiden Kindern nach Strengberg gekommen und hat sich hier mithilfe seiner Eltern ein Haus gebaut. Schon in Bludenz begeisterter Feuerwehrmann mit Spezialausbildung Schadstoff, wurde Manfred Gasperi gerne in die Kameradschaft der Feuerwehr Strengberg aufgenommen. Durch seine Kompetenz, sein freundliches und hilfsbereites Wesen, hat er hier schnell über die Kameradschaft hinaus echte Freundschaft gefunden. Das zeigte sich auch auf seinem letzten Weg. Neben Familie, Nachbarn und Freunden, den Vertretern der ÖBB sowie Kollegen und Freunden vom Club der Lokomotivführer, begleitete ihn auch die fast vollzählig angetretene Mannschaft der Feuerwehr Strengberg. Die besondere Wertschätzung Manfred Gasperis in der Feuerwehr wurde auch durch eine starke Abordnung des Abschnittkommandos unter Kommandant Josef Fuchsberger unterstrichen. Schon in der Mitgliederversammlung der Feuerwehr spendeten die Florianijünger spontan für ihren so plötzlich verstorbenen Freund und Kameraden. Bei seiner Abschiedsrede am Sarg lud Kommandant Karl Hammermüller die Bevölkerung ein, es den Feuerwehrmännern gleichzutun. Zu diesem Zweck wurde bei der Feuerwehr Strengberg ein Spendenkonto eingerichtet, das der Familie wenigstens materiell über die nächste Zeit hinweghelfen soll:
„Wir haben den Sterbekostenbeitrag der Feuerwehr aus eigenen Mitteln vorgestreckt und bemühen uns in diesem tragischen Fall auch um eine Zuwendung aus dem Hilfsfonds des Landesfeuerwehrkommandos“, berichtet Kommandant Karl Hammer-müller, der mit seinen Kameraden, ebenso wie die Nachbarn, ein Beispiel wahrer Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft ist.
Kontonummer: 218-952-859/04 BLZ: 20111 Erste Bank (bzw. IBAN: AT042011121895285904 und BIC: GIBAATWWXXX).






