Bei den Retzern konnte man in den letzten beiden Monaten die Grillen zirpen hören - so leise war die Transferzeit im Weinviertel. Ein ganz anderes Bild herrschte hingegen bei einem Großteil der übrigen Teams der 1. NÖN-Landesliga.Vor allem die Vereine aus den unteren Regionen brachten das Transferkarussell teilweise ordentlich ins Schleudern. Bis zu acht Neuzugänge haben Mannschaften wie der SV Würmla zu vermelden. Dem gegenüber stehen natürlich auch mindestens genauso viele Abgänge.
Bleibt abzuwarten, ob sich die Verpflichtung so vieler neuer Spieler für diese Teams am Ende überhaupt bezahlt macht. Denn eines ist klar: Neue Kicker müssen erst in die Mannschaft integriert werden, und das geht nun mal nicht von heute auf morgen.
Dieses Problem kennt Retz Coach Manfred Wachter in diesem Jahr nicht. Mit keinem Abgang bzw. keinem einzigen Neuzugang kann er ruhig und konzentriert mit dem vorhandenen Potenzial weiterarbeiten. Spätestens auf Trainingslager soll sich seine Truppe den letzten „Feinschliff fürs Mannschaftsklima“ holen. Nur so wird sich der Traum vom Titel erfüllen können.
Etwas überraschend hielt sich auch Tabellenführer Gaflenz am „Spieler-Basar“ zurück und vertraut der Erfolgsmannschaft der Hinrunde. Bleibt abzuwarten, welches Team die eingeschworenere Mannschaft sein wird ...






