WEITERSFELD / Schon 2002 stand die Proksch-Weilguni GmbH am Abgrund. Nach einem Zwangsausgleich wurde das Holzbauunternehmen (Holzhäuser, Innenausbau, Altbausanierung,…) weitergeführt. Jetzt droht erneut das „Aus“. Vorerst gibt es noch eine „Galgenfrist“.
„Es wurde eine Fortführungskaution erlegt, sodass der Betrieb zumindest bis zur Tagsatzung (am 14. März, Anm.) weiterläuft“, berichtet Arbeiterkammer-Experte Franz Schiegl, der die 14 betroffenen Dienstnehmer berät. Sie bangen um ihre Jobs, 50 Gläubiger um ihr Geld.
Leicht wird das jedoch nicht werden. Aktiva von 396.900 Euro stehen Passiva von 800.000 Euro gegenüber (Überschuldung: über 400.000 Euro).
Laut Kreditschutzverband von 1870 gaben die Unternehmensverantwortlichen als Grund für die Insolvenz an, dass ein geplantes Bauvorhaben falsch kalkuliert worden sei und mit einem Verlust abgerechnet werden musste. Außerdem habe es bei einer Großbaustelle massive Abstriche gegeben, und des Weiteren sei die Einbringlichkeit einer Forderung gegenüber einer Muttergesellschaft fraglich.






