VON RUPERT KORNELL
HORN / „Es ist sicher einer der erfreulichsten Anlässe eines Jahres, wenn man die ,NÖN-Frau‘ oder wie heute den ,NÖN-Mann des Jahres‘ ehren darf.“ Einem total verblüfften Dr. Erich Rabl, ehemaliger Lehrer am Gymnasium Horn, Direktor des Horner Stadtarchivs und allseits geschätzten Historiker, durfte Martin Kalchhauser, Redaktionsleiter der NÖN Horn, zum Titel „Mann des Jahres 2011“ gratulieren und einen Schöndruck der Zeitungsseite überreichen.
„Alle schätzen Sie als stillen, genauen Beobachter, als einen Menschen, der lieber im Hintergrund agiert, stets hilfsbereit ist und auch der NÖN Horn oft als Ratgeber und Auskunftsperson zur Verfügung steht“, führte er in seiner Laudatio an. „Es war schon lange überfällig, dass Sie mit diesem Ehrentitel ausgezeichnet werden.“
Das fand auch Bürgermeister Jürgen Maier, der „seinen“ Stadthistoriker am vergangenen Dienstag Vormittag zu einer Unterredung ins Rathaus gebeten hatte unter dem Vorwand, über das Budget sprechen zu müssen. Dort hatte sich eine kleine, feine Runde mit Historiker Dr. Gustav Reingrabner, der extra aus dem burgenländischen Zurndorf angereist war, Museumsdirektor Anton Kurz sowie Gattin Mag. Leopoldine „Pia“ und Tochter Mag. Astrid Rabl eingefunden, um ebenfalls Glückwünsche zu überbringen. Auch Maier stimmte in das „Loblied“ ein und meinte unter anderem: „Für mich als Bürgermeister haben Sie in der Stadt eine Schlüsselrolle inne, Sie sind sehr kreativ - auch beim Beschaffen von Sponsoren - und investieren enorm viel Zeit.“ Und fügte noch eine weitere Gratulation an: „Ich beglückwünsche auch das NÖN-Team zu dieser Entscheidung!“
„Ob ich diese Ehre verdient habe, müssen andere beurteilen“, dankte Dr. Rabl bescheiden. „Ich freue mich jedenfalls riesig darüber.“ Und gab das Versprechen: „Wenn es die Gesundheit erlaubt, werde ich auch in Zukunft für die Stadt arbeiten.“







