Kosten und Mühen scheut der SV Horn keine, wenn es um den lang ersehnten Aufstieg in die Bundesliga geht. Nicht nur, dass gerade das Stadion-Areal großzügig umgebaut wird, der Kader sicherlich mit Abstand der qualitativ beste in der Regionalliga Ost ist, darf die Mannschaft nun elf Tage in einem türkischen Nobel-Resort verbringen. Fehlen wird es den Kickern und der restlichen Crew dort an nichts. Dass nicht zu viel Urlaubsstimmung aufkommt, dafür will Trainer Michael Streiter sorgen, der vorm Abflug beinharte Trainingseinheiten ankündigte. Einheiten, wo auch wieder Jaroslav Kasprisin nach Bällen hechten soll.
Mit 17 feierte der Slowake sein Regionalliga-Debüt unter Rupert Marko. Ein Jahr später stellte er sich mit drei groben Schnitzern bei der 2:3-Niederlage zum Rückrunden-Auftakt gegen den späteren Meister Waidhofen/Ybbs selbst aufs Abstellgleis (er kam danach nie wieder zum Einsatz) und öffnete so den Weg für Cican Stankovic, der im vergangenen Herbst den verletzten Michael Zaglmair souverän vertrat. Wenn Zaglmair wieder fit ist, verfügt Horn über den Luxus von vier Torhütern, die allesamt einen Nummer 1-Anspruch stellen. Neben Zaglmair, Stankovic und Kasprisin gibt es mit Florian Prögelhöf ja noch einen ehemaligen Nachwuchs-Teamkeeper im Kader. Damit schließt sich der Kreis wieder: Kosten & Mühen werden in Horn keine gescheut!
b.dangl@noen.at







