VON BERND DANGL
NÖN: Herr Zaglmair, kaum haben Sie sich nach ihrer langwierigen Verletzungspause zurück gemeldet, müssen Sie nun wieder pausieren. Was genau ist passiert?
Michael Zaglmair: Nach der langen Pause aufgrund meiner Mensikus-OP habe ich im Jänner wieder mit dem Training begonnen. Dabei sind wieder leichte Schmerzen aufgetreten – es wurde ein Haarriss am Schienbeinköpfchen diagnostiziert. Das ist jetzt zwar nicht sehr schmerzhaft, erfordert aber dennoch eine neuerliche Schonung von ca. vier Wochen. Natürlich stört mich diese Pause, die Welt geht davon aber nicht unter.
NÖN: Sie fliegen am Donnerstag aber dennoch ins Trainingslager in die Türkei mit?
Zaglmair: Ja, da bin ich dabei. Ich werde zwar nicht mit der Mannschaft trainieren, dort aber Therapie machen. Zum Beispiel Unterwassertherapie, Kraftkammer für die Fitness oder radfahren. Ich habe durch die medizinische Abteilung des SV Horn eine Top-Betreuung.
NÖN: Der Meisterschaftsstart ist am 2. März mit einem Heimspiel gegen Stegersbach. Geht sich das mit einem Einsatz für Sie aus?
Zaglmair: Ich rechne damit, dass ich da wieder dabei sein werde. Ich muss jetzt geduldig sein und darf nichts überstürzen – besser eine Woche länger warten und dafür vollfit zurück kommen. Vielleicht brauche ich ja gar nicht vier Wochen Pause.
NÖN: Cican Stankovic hat Sie im Herbst ja erfolgreich im Horner Tor vertreten. Werden Sie wieder die Nummer 1 sein, wenn sie zurück sind?
Zaglmair: Klar stelle ich den Nummer 1-Anspruch, wenn ich fit bin. Als Sportler kann ich nur dieses Ziel haben. Ich möchte alles geben und mithelfen, dass wir am Ende vorne sind. Der Aufstieg ist das große Ziel für uns – den wollen wir alle und für den geben wir auch alles!






