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25.01.2012 | 00:00 |
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„Von Einzäunung war nie die Rede“
Laut dem Betreiber ist der geplante Golfplatz am AUVA-Gelände problemlos mit der Beschaffenheit des natürlichen Geländes vereinbar und soll ein weiterer Austragungsort des „No-Handicap“ Turniers für Behinderte und Nichtbehinderte werden. SYMBOLFOTO: WALDHÄUSL
GOLFPLATZ-PROJEKT / Betreiber stellte der NÖN exklusiv den Entwurf des umstrittenen Golfplatzes vor und beantwortete ausführlich zahlreiche ungeklärte Fragen.

VON KATHARINA DERFLER

KLOSTERNEUBURG / Auch die NÖN nahm das Angebot von „GC Klosterneuburg“-Betreiber Martin Lechner in Anspruch und ließ sich den geplanten Golfplatz vorstellen.

Ganze 26 Mal wurde der „par 72“ Golfplatz umgeplant, 16 Hektar groß soll er werden. Genug Golfer in Klosterneuburg gäbe es laut Schätzung von Lechner auf jeden Fall, nämlich etwa 800 bis 2.000. Für eine ausreichende Auslastung reiche jedoch eine Anzahl von 600 bis 800 Club-Mitgliedern.

„Wir haben ein großes Einzugsgebiet“, erklärt Lechner, „wir rechnen neben den Klosterneuburgern mit regelmäßigen Spielern aus dem Tullnerfeld, aber auch aus nahegelegenen Bezirken Wiens.“

Problemlose Vereinbarkeit  mit Rehabilitationszentrum

Schon letztes Jahr veranstaltete Alois Koidl vom Lions Club Hofburg ein Turnier für Behinderte und Nichtbehinderte in Atzenbrugg, die Austragung soll zukünftig auch im „GC Klosterneuburg“ stattfinden.

Golf sei als Therapie gut geeignet, da es positiv für die Durchblutung und den Knochenbau sei und man „nur“ reagieren und nicht agieren muss.

Der Golfplatz soll weiters keine „unschaffbaren“ Löcher enthalten, er soll für alle Spieler jeglicher Spielklasse benutzbar sein.

„Es wird kein Platz, an dem internationale große Turniere stattfinden sollen“, erzählt Lechner über die Beschaffenheit des Platzes.

Die NÖN konfrontierte Lechner damit, dass laut Golfplatzgegnern beim Bau des Golfplatzes die Natur zerstört und das Grundwasser verseucht werde, Lechner dazu: „Wir möchten so wenig Erde wie möglich bewegen. Die Landschaft da oben ist wunderschön, da brauchen wir nicht viel ändern.“ Die Löcher würden an die gegebenen Beschaffenheiten des Geländes angepasst, es solle so viel wie möglich im ursprünglichen Zustand belassen werden.

Weniger Dünger als bei  landwirtschaftlicher Nutzung

Der Platz wurde von Golf-Profi Markus Brier in einem schonenden, umweltfreundlichen Konzept entwickelt. „Über 98 Prozent der eingesetzten Mittel sind biologisch abbaubar. Wir benötigen außerdem weitaus weniger Dünger, als bei landwirtschaftlicher Nutzung des Geländes verwendet werden würde“, klärt Lechner auf. Sämtliche Auswirkungen auf das Grundwasser würden außerdem im Rahmen der SUP (Strategische Umweltprüfung) beleuchtet werden.

Was die Benutzung des Geländes für Nicht-Golfer betrifft, ist der Betreiber sehr offen und trotz grundsätzlicher Ablehnung der Golfplatz-Gegner zum Dialog bereit. „Der Platz wird nicht eingezäunt, davon war nie die Rede“, erklärt er. Es würde gesicherte Wege zur Querung geben, ebenso ist kein Hundeverbot geplant. „Dass Tiere aus dem Wald auf den Platz kommen, mit diesem Risiko muss jeder Golfplatz leben“, so Lechner. In das Projekt werden sechs Millionen Euro investiert, davon sind 30 Prozent Eigenkapital, finanziert durch Investoren, und die verbleibenden 70 Prozent bestehen aus Fremdkapital.


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Fink (1110)
27.01.2012 11:32

(2)
Elektro-Autos fuer 38000 Euros.
http://kurier.at/freizeit/motor/4482535-nissan-leaf-startet-in-oesterreich.php

Es waere vernuenftiger Elektroautos zu foerdern
als das Geld in sinnlosen Golfplaetzen zu verpulvern;

damit die Astma-Kranken und die Kinder wieder atmen koennen in unserm schoenen Klosterneuburg.
heduda (54)
27.01.2012 19:13

(0)
Ich finde Elektroautos
als absolutes kontraproduktives Investment.Es verhindert zu Fußgehen,Radfahren und Bewegung des eigenen Körpers.Es ist eine Beruhigenspille die althergebrachte Bewegungsmuster betoniert.Woher der Strom kommt interessiert eh nicht.Mein Motto:Kick them in the big Ass.Die Elektrofahrräder und Autos sind extremer Schwachsinn,schwach was die Betätigung betrifft,schwach was die Umweltbilanz betrifft.Nähmlich NICHTS:
Aufrosch (424)
27.01.2012 20:00

(3)
Elektromobilität
Was die Beibehaltung eingelernter Bewegungsmuster durch breite Bevölkerungsteile betrifft, muss ich voll zustimmen. Dennoch sehe ich Vorteile bei Elektroautos gegenüber Benzin und Diesel. Keine Abgase und viel weniger Lärm sind schon eine große Errungenschaft. Strom kann aus Wind- und Sonnenenergie gewonnen werden (auch die herkömmliche Autoindustrie braucht viel Strom, wie pumpt man sonst den Treibstoff in die Tanks..). Elektrofahrräder: Die Normalradler brauchen sie nicht, aber sie können viele Menschen mit gesundheitlichen Defiziten zum Radfahren bringen, weil sie den Strom einschalten können, wenn die Puste nicht reicht. Deshalb sehe ich diese Entwicklung positiv, zumindest besser als das Beharren auf Benzin, Diesel, Erdgas & Co. Natürlich wird es auch im Elektrozeitalter einen Bodensatz an Menschen geben, die ein Fahrrad aus Prinzip nicht anrühren, die wir auf keinem Weg erreichen können.

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