VON CHRISTOPH HORNSTEIN
KLOSTERNEUBURG / Letzte Woche regnete es in Klosterneuburg nicht nur vom Himmel, sondern zumindest für drei Studenten auch saftige Besitzstörungsklagen. Die klagende Partei: Firma Zuklin GmbH, das in Klosterneuburg bekannte Busunternehmen. Der Grund für die Klage: widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge am firmeneigenen Parkplatz.
Das Restaurant „Babenbergerstuben“ und das Busunternehmen Zuklin sind Nachbarn in der Inkustraße. Bei großen Veranstaltungen kommt es immer wieder vor, dass Lokalbesucher ihre Autos am Parkplatz der Firma Zuklin abstellen. So war es auch am 17. Dezember, als der Fußballklub SC Klosterneuburg 1912 seine Weihnachtsfeier in der „Babenbergerstuben“ veranstaltete. Viele Aktive und Freunde des Klubs waren gekommen, die Parkplatznot groß. „Da fotografiert jemand am Parkplatz Autos“, ruft ein Gast.
Moritz R. und Alexander V. (Namen der Redaktion bekannt) halten Nachschau, sehen aber vorerst niemand. „Wir sind gleich mit den Autos weggefahren. Ich wollte mich dann noch entschuldigen“, erzählt R.
„Da fotografiert jemand am Parkplatz“
Der Student klopfte an die Bürotür, dort wo Licht brannte. Vorerst kam niemand, dann kam eine Dame aus dem Büro. „Haben Sie fotografiert?“, fragt R., „Wir wollen uns für das falsche Parken entschuldigen.“
„Ich hör mir das nicht länger an. Ist alles schon beim Anwalt“, soll die Dame von der Firma Zuklin gesagt haben. Die Jungen versuchten Verständnis für ihre Situation zu bekommen, baten noch einmal, nicht den Anwalt einzuschalten, argumentierten damit, dass sie ja um 18 Uhr nach Büroschluss ja auch keinen Schaden durch die falsch parkenden Autos hätte - aber nichts half.
Solcherart Konflikte gab es nicht zum ersten Mal. Durch die Nähe der Grundstücke kommt es immer wieder vor, dass Gäste des Lokals auf dem Zuklin-Parkplatz ihre Autos abstellen.
Bus-Chefin DI Sabin Zuklin bestätigt den Sachverhalt, mit der Einschränkung: „Ich habe im Lokal angerufen, 20 Minuten gewartet und erst dann fotografiert.“ Das Hauptproblem sei die Art und Weise, wie Wirtin Isabella Till damit umgehe. „Wenn ich etwas sage, werde ich nur angepflaumt. Sie unternimmt einfach nichts und hat auch kein Verständnis für meine Situation.“ Für das große Lokal seien zu wenige Parkplätze vorhanden. Zuklin: „Da kommen oft 150 Gäste. Wie kann so etwas genehmigt werden?“
Im vergangen Jahr sind von Zuklin etwa 30 Gäste angezeigt worden. Sie wisse sich nicht anders zu helfen: „Ich hoffe, dass Till dann etwas unternimmt, wenn ihre Gäste sauer sind.“
„Wir haben deshalb schon überall Tafeln stehen, die auf die Problematik hinweisen“, so die Besitzerin der „Babenbergerstuben“, Isabella Till, „mehr kann ich wirklich nicht tun.“
Für die Studenten wurde dieser Abend teuer. An die 300 Euro müssen sie pro Nase bezahlen.







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Wäre ich ein Rockstar, würde ich sagen, ein übergeschnappter Fan, dessen Liebe irgendwann in Hass umgeschlagen ist, aber zum Glück bin ich keiner, sonst hätte ich ihn wohl auch noch im Vorgarten stehen
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