Der leider viel zu früh verstorbene Rudi Nierlich prägte den Ausspruch „Wonn‘s laft, donn laft‘s“ und beschrieb damit perfekt, wie unerklärlich manchmal eine Erfolgsserie ist. Der dreimalige Weltmeister, der 1991 tödlich verunglückte, wusste aufgrund seiner Erfolge, wovon er sprach. Doch ähnlich unerklärlich kann manchmal auch eine Negativserie sein. Man trainiert wie immer oder besser, das Material passt ebenfalls. Dennoch hinkt man hinterher. So wie im Moment Maria Ramberger. Optimistisch und nach Platz neun im Gesamtweltcup in der letzten Saison mit großem Selbstvertrauen in den neuen Winter gestartet, kann die 25-Jährige nicht an vergangene Leistungen anknüpfen. Drei Weltcup-Rennen gab es bisher, mehr als ein 14. Platz zum Auftakt in Telluride, schaute allerdings nicht heraus. Für Ramberger, die heuer alles besser machen wollte, kein zufriedenstellendes Ergebnis. Woran es liegt, kann die Klosterneuburgerin nicht genau sagen. Im Training läuft es gut, wenn es ernst wird, geht es allerdings daneben. Zuletzt kam Ramberger auch bei den X-Games zu Sturz. Auch in der Schweiz passierte ihr dasselbe Missgeschick.
Es muss eine Kopfsache sein. Wenn die Ergebnisse einmal nicht passen, wird man verunsichert und dann klappt es noch weniger. Bleibt zu hoffen, dass Ramberger den Turnaround schafft, es wäre ihr zu gönnen.
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