KLOSTERNEUBURG / Die Ausstellung „Schönheit und Vergänglichkeit“ im Essl Museum läuft nur noch bis 5. Februar. Zu sehen sind Werke von Immendorff, Kounellis, Music, Quinn, Spoerri und Tapies.
1999 schuf Jannis Kounellis für die Eröffnung des Essl Museums im Großen Saal eine raumgreifende poetisch morbide Installation. Der Rumpf eines alten Donaubootes hängt an einem sieben Meter hohen Mast vor einem die Stirnwand des Saales beherrschenden Metallregal, auf dem Jutesäcke liegen. Inhaltlich verweist die Arbeit auf die nahe gelegene Donau, gleichermaßen ist sie als eine höchst ästhetische Metapher für die Vergänglichkeit allen Seins zu lesen.
Die Installation wird zum ersten Mal nach der Eröffnungsausstellung wieder gezeigt und bildet thematisch den Ausgangspunkt dieser Ausstellung, die beeindruckende Sammlungswerke von Antoni Tapies und Zoran Music vereint.







