VON ALEXANDRA HALOUSKA
KLOSTERNEUBURG / Eine X-Box, eine Skiausrüstung, ein Trampolin oder gleich alles auf einmal: Die Liste an Geschenken, die unter dem Weihnachtsbaum landen sollen, kann bei Österreichs Jugend ganz schön lange werden.
Die Kinder in der Ukraine schreiben auch Briefe an das Christkind. Meistens bleiben ihre Wünsche jedoch unerhört. Auch ihre Eltern schreiben Wunschlisten in der Hoffnung, dass wenigstens zu Weihnachten die Gehälter ausbezahlt werden, auf die sie schon seit Monaten warten.
Die Organisation „Hilfe für Osteuropa“ setzt sich seit Jahren für bedürftige Menschen in östlichen Ländern ein. Schwerpunkte der Hilfsmaßnahmen werden auf die Ukraine, die Slowakei und Ungarn gesetzt. Seit Jahren betreut Organisator Ing. Franz Rainer die Ärmsten der Armen mit Hilfsgütern aller Art.
Damit die Menschen aber nicht nur überleben, sondern auch einmal im Jahr das Leben genießen können, rief Rainer eine Weihnachts-Sammelaktion ins Leben. Rund einen Monat vor Weihnachten werden Schuhkartons mit kleinen Geschenken (Kleidung, Süßigkeiten, Schulsachen, Spielzeug) von Klosterneuburger Schulen gesammelt und verpackt. Die Weihnachtspakete wandern in einen Lkw und werden kurz vor Weihnachten an arme Kinder in Osteuropa verteilt. Auch heuer hatten Organisator Ing. Franz Rainer und die Volksschulen Weidling, Kierling, Hermannstraße, Langstögergasse und das BG/BRG Klosterneuburg alle Hände voll zu tun, ihre Nächstenliebe in viele kleine Kartons zu verpacken.
„Ich bedanke mich bei den Schulen für ihr Engagement und ihre Unterstützung“, ist Rainer über die gelungene Sammelaktion glücklich.
Setzt sich seit Jahren für arme Menschen in Osteuropa ein: Ing. Franz Rainer.
Unter der Leitung von Lehrerin Sonja Thom sammelte die Kinder der Neuen Mittelschule Langstögergasse ihr Taschengeld für das Hilfsprojekt. ZVG







